Weinlese in Rheinland-Pfalz beginnt zwei Wochen später

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Foto: dpa

MAINZ. Knapp zwei Wochen später als im vergangenen Jahr beginnt die Weinlese für die Federweißer-Produktion. Den offiziellen Start in die neue Saison mit dem jungen Wein feiern das Deutsche Weininstitut und die rheinhessische Weinkönigin Eva Müller heute in Lörzweiler (Kreis Mainz-Bingen). Die Hauptlese mit den Rebsorten für Qualitätsweine beginnt je nach Witterungsverlauf Mitte bis Ende September.

Im vergangenen Jahr wurden die ersten Trauben für den jungen Wein schon am 10. August in der pfälzischen Gemeinde Weisenheim am Sand (Kreis Bad Dürkheim) gelesen. Im ebenfalls sehr warmen Jahr 2019 ging es am 13. August los. Der bislang früheste Beginn der Lese für den Federweißen war 2018 am 6. August. Für den Federweißen werden vor allem früh reifende Rebsorten wie Solaris und Ortega genutzt.

Seinen Namen hat Federweißer von kleinen Hefeteilchen, die von der Kohlensäure im Gärungsprozess aufgewirbelt werden und wie kleine Federn im Glas tanzen. Junger Wein wird in allen 13 Weinanbaugebieten in Deutschland hergestellt und meist im Direktvertrieb der Winzer oder auch im regionalen Handel verkauft. In den bundesweiten Handel kommt vor allem Federweißer aus der Pfalz und Rheinhessen, den beiden größten deutschen Anbaugebieten. Dafür haben sich regionale Strukturen mit großen Kellereien und Abfüllbetrieben etabliert. (dpa)

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