Nach grausamen Mord mit Axt und Auto: BGH bekräftigt Urteil gegen Ehemann

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Blumen und Kerzen liegen an der Stelle, an der eine 31-jährige Frau am Freitag getötet wurde. Foto: Thorsten Wagner/dpa/Archivbild

KARLSRUHE/LIMBURG. Das Urteil gegen einen Ehemann wegen Mordes an seiner Frau ist rechtskräftig.

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe habe die Revision des Angeklagten verworfen, teilte das Landgericht Limburg am Mittwoch mit. Der damals 34 Jahre alte Angeklagte war im vergangenen Juli zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht sprach den deutschen Staatsbürger schuldig, seine von ihm getrennt lebende Frau in Limburg mit einem Auto angefahren und danach mit einem Beil und einer Axt auf die bereits tödlich Verletzte eingeschlagen zu haben.

Die Richter gingen davon aus, dass der Mann die 31-Jährige bestrafen wollte, weil sie ihn verlassen hatte. Die Familie hatte in Rheinland-Pfalz gelebt. Zum Tatzeitpunkt im Oktober 2019 wohnte die 31-Jährige mit den beiden gemeinsamen Kindern jedoch in einem Limburger Frauenhaus.

Der Angeklagte hatte die Tat während des Prozesses vor dem Landgericht teilweise gestanden. Die Richter stellten auch die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren praktisch ausgeschlossen.

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