Auf Flucht vor der Polizei: Mann springt in den Fluss und wird abgetrieben – Suche eingestellt

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Foto: dpa-Archiv

BROHL-LÜTZING. Mit einem Großaufgebot haben Polizei und Feuerwehr am Freitagmorgen im Rhein bei Brohl-Lützing (Landkreis Ahrweiler) nach einem vermissten Mann gesucht, der bei einer Flucht vor der Polizei in den Fluss gesprungen war.

Der Mann wurde bislang nicht aufgefunden, wie eine Sprecherin der Polizei am Nachmittag sagte. Die „aktiven Suchmaßnamen“ wurden demnach am Mittag eingestellt. Die Feuerwehr hatte den Angaben zufolge mit Booten unter anderem die Uferbereiche abgesucht. Auch zwei Polizeihubschrauber sowie die Wasserschutzpolizei seien im Einsatz gewesen.

Der Mann war am Freitagmorgen zunächst mit einem Auto vor der Polizei geflohen. Ein Zeuge hatte die Beamten demzufolge alarmiert, weil sich der Mann an seinem Fahrzeug zu schaffen gemacht hatte. Auf seiner Flucht habe er auf der Bundesstraße 9 einen Autounfall verursacht. Eine Autofahrerin sei dabei leicht verletzt worden.

Der Mann habe seine Flucht daraufhin zu Fuß in Richtung des nahegelegenen Rheins fortgesetzt, hieß es. „Nach gesichertem Informationsstand“ sei er ohne zu zögern ins Wasser gelaufen und sofort von der starken Strömung erfasst worden. „In der Folge wurde der Mann von mehreren Zeugen hilflos und offensichtlich in erheblichen Schwierigkeiten im Rhein treibend gesehen“, teilte die Polizei weiter mit. Es seien sofort umfangreiche Such- und Rettungsmaßnahmen eingeleitet worden.

Ob sich der Mann selbst habe ans Ufer retten können, sei unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Identität des Mannes ist nach Angaben der Polizei nicht bekannt.

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