Arbeiter findet Rohrbombe Marke „Eigenbau“: Polizei sprengt kontrolliert

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Foto: Polizei Trier

FRAUENBERG/BIRKENFELD. Wie das Polizeipräsidium Trier mitteilt, meldete der Verantwortliche einer Firma, die mit dem Ausbau eines Glasfasernetzes im Bereich Frauenberg beschäftigt ist, heute gegen 13 Uhr den Fund einer vermeintlichen Rohrbombe im außerörtlichen Bereich von Frauenberg (Landkreis Birkenfeld).

Nach der ersten Inaugenscheinnahme durch Polizeikräfte wurde der zwischen Eisenbahnbrücke und Nahe gelegene Fundort weiträumig abgesperrt. Fachkundige Ermittler der Kriminalpolizei Idar-Oberstein entschieden sich, spezialisierte Sprengstoff-Delaborierer des Landeskriminalamtes hinzu zu ziehen.

Aufgrund deren Begutachtung konnte der Gegenstand, bei dem es sich dem ersten Anschein zufolge um eine vermutlich seit längerem liegende, selbstgebaute und in Alufolie gewickelte Rohrbombe handeln dürfte, abtransportiert werden.

Auf einem abgelegenen Gelände brachten die Sprengstoffexperten das Selbstlaborat gegen 19.20 Uhr kontrolliert zur Detonation. Eine unmittelbare Gefahr für Anwohner bestand nicht.

In der Zeit von 16.40 Uhr bis 19.30 Uhr musste die Bahnstrecke zwischen Kronweiler und Idar-Oberstein für den Zugverkehr gesperrt werden.

Die Kriminalinspektion Idar-Oberstein hat die Ermittlungen zur Bauart, Herkunft und zu den Hintergründen aufgenommen.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Fund machen können, sich unter der Telefonnummer 06783/9110 mit der Polizeiinspektion Baumholder in Verbindung zu setzen.

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