Impfstart im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus – so viele „Impfdosen“ wurden geliefert

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TRIER. Wie die BBT-Gruppe mitteilt, haben sich am Mittwoch im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus in Trier, die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem pflegerischen und ärztlichen Bereich gegen das Corona-Virus impfen lassen. Überraschend hatten das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier und das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen am Dienstagabend eine Lieferung von je 975 Impfdosen erhalten.

Mit dem Start im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus wolle man bewusst ein gemeinsames Zeichen setzen und auch den herausragenden Einsatz der mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Häuser besetzten Teams bei der Behandlung von an Covid-19 erkrankten Menschen würdigen, erklärten Dr. med. Christian Sprenger, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen und Bruder Peter Berg, Regionalleiter der BBT-Gruppe Region Trier, zu der auch das Brüderkrankenhaus zählt.

„Es ist für uns und vor allem für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Trierer Krankenhäuser eine erfreuliche Nachricht, dass wir nun noch vor dem Ende des Jahres und damit früher als bislang von uns erwartet mit den Impfungen beginnen konnten“, so Dr. Sprenger. „Wir freuen uns, dass es nun endlich losgeht und wir all jene impfen können, die einen so wichtigen Dienst für die Menschen leisten. Wir stellen auch eine hohe Impfbereitschaft bei unseren Mitarbeitenden fest“, ergänzte Bruder Peter Berg.

Eine hohe Impfbereitschaft brachte auch Ingrid Weirich mit. Die Mitarbeiterin im Klinikum Mutterhaus Nord, das als Corona-Gemeinschaftskrankenhaus fungiert, hatte nach eigenen Worten nur noch darauf gewartet, sich endlich impfen lassen zu können. Von Privatdozent Dr. med. Tim Piepho, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Brüderkrankenhaus Trier, wurde die Krankenschwester am Mittwoch dann auch als erste geimpft und hierfür mit Applaus bedacht; in rund drei Wochen wird Ingrid Weirich eine weitere Dosis erhalten.

Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe, der eigens zum Impfstart ins Corona-Gemeinschaftskrankenhaus gekommen war, nutzte die Gelegenheit, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort „für Ihren guten Job“ zu danken. „Ich werbe dafür, dass Sie jeden Freund und Bekannten und auch Ihre Familien persönlich davon überzeugen, wie wichtig es ist, sich impfen zu lassen“, appellierte der Oberbürgermeister, der am Mittwoch auch mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer telefoniert hatte, die ebenfalls ihre Freude über den frühen Impfstart in den Trierer Kliniken geäußert habe.

4 KOMMENTARE

  1. Hui.
    Bei ~260.000 Einwohner in Trier und Trier-Saarburg und zwei Impfdosen pro Nase fehlen dann ja nur noch 518.000 Dosen. Angenommen weiterhin kommen täglich 2.000 Dosen, dann dauert es ja nur noch 260 Tage bis jeder was abbekommen hat. Bei 5-tage-Woche sind das dann 52 Wochen also genau ein Jahr. Yeah!

  2. Warum bekommen die Leute rund um Trier den so wenig Impfstoff ab?

    Ein Vergleich:
    Luxemburg bekommt bei 613.894 Einwohner 9.000 Dosen vom „Comirnaty“ Impfstoff des Rheinland-Phälzischen Unternehmens Biontec bei der ersten Lieferung.
    Trier und der Kreis Trier- Saarburg jedoch nur 975 Impfdosen bei 262.747.
    Also aus der Korrelation der veröffentlichen Daten – müßte Luxemburg dann im Verhältnis zur Bürgerschadft auch nur 0.0035% Impstoff bekommen, sprich ca. 2150 Dosen oder Trier und Trier- Saarburg müßten im Verhältnis zu Luxemburg 3.940 Impfdosen bekommen.

    Hat da etwa wieder die politische Luxemburglobby bei der Distribution des Impfstoffes Einfluss genommen?
    Und wie erklären eigentlich die verantwortlichen Politiker den Bürgern, dass Luxemburg mehr als viermal (!!!) so viel Impfdosen als die Leute in Trier und dem Trierer-Saarburger Land im Verhältnis zur Einwohnerzahl erhalten haben?

    • wo kommt eigentlich deine Luxemburg-Zwangsneurose her? klaut dir ein Luxi jeden Morgen dein Pausenbrot, oder was? ich würde da mal zum Arzt gehen mit….

  3. Guckt euch doch den Vergleich Deutschland geimpft 160000 laut ntv.
    Belgien holland usw. Über 1 Million.
    Na wer hat da wohl geschlafen, wie immer die Deutschen(Politiker).
    Es geht doch seit vor Corona schon so
    Große Bralerei und alles nur heiße Luft.
    So was wie eine Teamleiter der Arsch in Hose hat gibt es in Deutschland nicht.
    Motto: Wir müssen mal schauen (und dann doch nichts machen)

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