Sportplatz in Trier: Nach über 20 Jahren – ein Rasenplatz für Olewig

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Vereinsvorsitzender Peter Terges (vorne) freut sich mit Bürgermeisterin Elvira Garbes (2. v. l.), Olewigs Ortsvorsteherin Petra Block (3. v. l.), ADD-Vizepräsidentin Begoña Hermann (l.) und weiteren Beteiligten über die Arbeiten auf dem Sportplatz Olewig.

TRIER. Über 20 Jahre musste Peter Terges, Erster Vorsitzender des SV Olewig, auf diesen Tag warten. Vergangenen Dienstagmittag war es dann soweit: Verantwortliche kamen zum offiziellen Spatenstich anlässlich der Umwandlung des Olewiger Tennenplatzes in einen Naturrasenplatz.

Die für Sport zuständige Dezernentin Elvira Garbes erzählte beim Ortstermin auf dem Sportplatz, auf dem die Arbeiten bereits begonnen haben, eine Anekdote vom Tag ihrer Wahl zur Bürgermeisterin Triers im November 2017: Obwohl sie das Amt noch gar nicht innehatte, sei sie damals schon von Peter Terges – den sie seinerzeit noch nicht kannte – im Rathausfoyer auf den miserablen Zustand des Platzes in Olewig angesprochen und darauf aufmerksam gemacht worden, dass dort was getan werden müsse.

Tatsächlich befand sich der 1978 gebaute Tennenplatz in einem schlechten Zustand: Nach starkem Regen stand das Wasser darauf und bei trockenem Wetter im Sommer spielten die Sportlerinnen und Sportler nicht selten in Staubwolken. Dies bescherte dem SV Olewig erhebliche Nachteile gegenüber anderen Sportvereinen, die über modernere Plätze verfügen. Dennoch schaffte es der Verein, dessen Vorsitzender Terges seit 22 Jahren ist, die Mitgliederzahl sogar zu steigern, wie Bürgermeisterin Garbes in ihrer kurzen Ansprache betonte.

Der Stadtrat stimmte Ende Mai einstimmig für die Sanierung des Platzes in Olewig. Die Kosten belaufen sich auf rund 534.000 Euro, wovon das Land 120.000 trägt. Weitere 30.000 Euro kommen vom Sportverein selbst. Die Vizepräsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes, Begoña Hermann, sagte: „Ich freue mich, dass die Stadt Trier vom Land regelmäßig Sportförderungen erhält. Das ist wichtig, damit der Vereins- und Schulsport gute Spielstätten zur Verfügung hat.“

Nachdem die Arbeiten Ende November begannen, werden sie nach einer Winterpause im Frühjahr fortgesetzt. Bespielbar ist der Platz voraussichtlich ab September. Der Naturrasenplatz wird auch mit einer Bewässerungsanlage ausgestattet. Zudem wird die gesamte Anlage eingezäunt, was als Ballfang dient und vor Wildschäden schützen soll. Eine Weitsprunganlage wird an der südlichen Kopfseite des Platzes gebaut.

Nutzen werden den Platz ab September die neun Jugend-, zwei Senioren- und eine Altherrenmannschaft des SV Olewig. Zudem können sich auch die Kinder der Grundschule und der Kita St. Anna künftig auf dem Platz austoben. Und Peter Terges? Der sprach allen Beteiligten seinen großen Dank aus und hat bereits das nächste Projekt im Auge: eine Tribüne an der Seite des neuen Naturrasenplatzes.

(Björn Gutheil: Rathaus-Zeitung)

2 KOMMENTARE

  1. 534 Tausend Euro? für Rasen auf einen Platz zu machen der 105 mal 68 Meter mißt also 7140 m2. Das sind nach Adam Riese 74,- Euro für einen Quadratmeter Rasen! Der jeweilige Grashalm wird als einzelner von blinden Albino-Zwergen mit silbernen Sicheln in einer Kristallgrotte von Einhorntränen getränkt gepflegt bevor er nach Olewig darf……
    In den Trierer Schulen fallen die Kacheln von den Toilettenwänden, für PC Ausstattung fehlt das Geld, für intelligente Lüftungssysteme ist kein Sou da, Schüler müssen jede Schulstunde die Fenster aufreißen, Grundschüler frieren sich den Arsch ab. Straßen in den Vororten sind in katastrophalem Zustand, dafür müssen die Bürger blechen, obgleich vorwiegend Durchgangsverkehr….Na dann können ja 22 Männlein einmal in der Woche da rumrennen und alle 4 Woche eine Heimniederlage kassieren…. Als Steuerzahler würde man hier gerne mal ……. na denkt euch was aus….

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