Todesfahrt in Trier: Keine Hinweise auf politische Motivation – Befragung des Verdächtigen läuft

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Den Behörden liegen keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund des Vorfalls in Trier mit mindestens zwei Toten und mehreren Verletzten vor.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Sicherheitskreisen. Der Fahrer des Wagens, der in der Trierer Fußgängerzone mehrere Menschen erfasste, ist demnach auch nicht als Gefährder eingestuft. Als Gefährder bezeichnen die Sicherheitsbehörden Menschen, denen sie schwerste politisch motivierte Gewalttaten bis hin zum Terroranschlag zutrauen.

Der Fahrer wurde festgenommen, das Auto sichergestellt. Es handele sich um einen 51 Jahre alten Deutschen aus dem Kreis Trier-Saarburg, teilte die Polizei mit. Der Mann sei mit einem SUV durch eine Fußgängerzone gefahren und habe offenbar «wahllos» Menschen angefahren.

Indes teilte die Polizei in Trier mit, dass nach dem tödlichen Vorfall der Autofahrer noch vernommen wird. «Die Befragung des Verdächtigen läuft», sagte ein Sprecher der Polizei bei einem Statement am Dienstag.

Zum Motiv des Mannes könne man noch nichts sagen. Die Ermittlungen müssten sauber geführt werden, sagte der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz.

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