Ausgebüxter Hund sorgt für Polizeieinsatz bis spät in die Nacht – Beamte müssen Hund erschiessen

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Foto: dpa-Archiv

Am gestrigen Dienstagnachmittag, 11. November, löste ein Hund im Bereich der B41/ im saarländischen Niederlinxweiler einen bis in die Nacht andauernden Polizeieinsatz aus, bei dem das Tier letztlich aus Sicherheitsgründen durch die Polizei erlegt werden musste.

Nach derzeitigem Stand war das Tier von seinem Besitzer weggelaufen und lief seitdem orientierungslos zwischen der dreispurigen B41 und den parallel verlaufenden Bahngleisen umher. Der Collie-Mischling verursachte hierbei teils gefährliche Verkehrssituationen. Umfangreiche Verkehrsmaßnahmen der Polizei verhinderten einen Zusammenstoß zwischen dem Tier und den Verkehrsteilnehmer*innen.

Nach Angaben des Besitzers handelte es sich bei dem Hund um einen rumänischen Straßenhund, den er selbst erst seit einigen Tagen aus einer Tiervermittlung hatte. Nach unzähligen Versuchen, das aggressive Tier durch Einsatzkräfte vor Ort, der Hundestaffel und dem Besitzer selbst einzufangen, blieb den Beamten keine andere Möglichkeit, als das Tier aus Sicherheitsgründen letztlich zu erlegen.

Der Besitzer zeigte Verständnis für die Maßnahme und nahm das Tier im Anschluss mit.

12 KOMMENTARE

  1. Wie kann ich einen Hund den ich erst ein paar Tage habe von der Leine lassen,egal ob aus dem Tierschutz oder von einem anderen Besitzer.
    Das Problem ist das keine vorab Kontrollen gemacht werden ob der Interessent überhaupt das Wissen bzgl. dem Umgang mit diesen Hunden hat.
    Es ist traurig das der Hund so enden musste !

    • so sieht’s aus. Da adoptieren Leute, die in ihrem ganzen Leben noch nie einen Hund hatten, ausgerechnet einen Straßenhund, der überhaupt nicht an den Umgang mit Menschen gewöhnt ist – kannste dir nicht ausdenken!

      Und das nicht etwa aus Liebe zum Tier, sondern nur weil es gerade „hip“ ist, Tiere aus Rumänien oder Spanien zu „retten“ und man auf diese Weise auf gesellschaftliche Anerkennung hofft – so wie früher, wenn man sich nen fetten Benz in die Garage gestellt hat.

      Dass diese Adoptionen vollkommen kontraproduktiv sind – weil sich damit in den Herkunftsländern sehr gut Geld verdienen lässt und so nur noch mehr „Straßenhunde“ produziert werden, geht diesen Leuten am Arsch vorbei. Auch, dass dadurch in Deutschland eigentlich ausgestorbene Tierkrankheiten wieder eingeschleppt werden, interessiert diese Typen nicht die Bohne – Hauptsache, die Nachbarn loben sie, was sie doch für tolle Tierfreunde sind.

      Es ist ja nicht so, dass auch deutsche Tierheime Hunde abzugeben haben….

    • …weil die Polizei keine Betäubungs-Munition an Bord hat – wie auch.
      Dem Beamten, der den Hund erschießen musste – zur Sicherung Unbeteiligter – gilt mein Mitgefühl: der Mensch hat sich auch anderes gewünscht, als ein eh schon traumatisiertes Tier – den besten Freund des Menschen! – erschießen zu müssen…Hoffentlich ist die Fellnase jetzt in besseren Gefilden und dem Beamten, der das arme Tier erschießen musste: mein Mitgefühl.

  2. Willi Wuff:Aus dem Artikel geht nicht hervor, dass der Hundehalter zuvor noch keinen Hund hatte.
    Papillon 1973: Wo steht, dass der Hund von der Leine gelassen wurde? Manchmal entwischen Hunde, das kann passieren.
    Manche Kommentare sind schon abenteuerlich und unnötig, schlimm genug was da passiert ist.

  3. Unverständlich dieses Handeln. Vor allem wurde nicht nur einmal geschossen. Er war verängstigt und wie sie ihn fangen wollten, klar das er es nicht zulässt. Er ist in einer völlig fremden Umgebung. Es ist einfach unfassbar, das Handeln der Polizei und verabscheuenswuerdig. Waere es mein Hund, wuerde ich klagen, vor allem da die Gegendarstellung was anderes besagt. Polizei, dein Freund und Helfer, ein Witz 👹

    • „Am gestrigen DienstagNACHMITTAG, 11. November, löste ein Hund im Bereich der B41/ im saarländischen Niederlinxweiler einen bis in die NACHT andauernden Polizeieinsatz aus“

      Das ging über mehrere Stunden – jeder Vorwurf gegen die Polizei grenzt hier schon an üble Nachrede, zumal:

      „zwischen der dreispurigen B41 und den parallel verlaufenden Bahngleisen umher. Der Collie-Mischling verursachte hierbei teils gefährliche Verkehrssituationen.“

      hier ganz offenbar Menschenleben auf dem Spiel standen!

      Polizei verklagen? ja ne is klar, kannste ja mal versuchen, in deiner ganz eigenen Welt, in der du ja offenbar lebst. Hier kommt wohl eher eine ganz, ganz saftige Rechnung auf den Hundehalter zu.

      Aber die Kommentare hier sind mal wieder typisch für diesen Menschenschlag, die mit ihren Mitmenschen nicht klar kommen und deswegen Tiere mit Liebe überschütten und nicht mehr rational denken können.

      Komm mal klar mit deinem Leben….

  4. Es gibt Handy!!!
    Es gibt Tierärzte!!!
    Warum nicht angerufen der Tierarzt hätte ihn betäuben können!!
    Mir tut der Hund leit,er war nicht agressiv sondern genau wie Frau Schiller aussagt totale Panik!!!
    Was sollte er denn machen wenn solche ihm nachlaufen und hetzen!

  5. Die Pandemie ruft auf einmal Tierliebhaber hervor, die bis dato keine waren. Vor lauter Langeweile werden Tiere angeschafft, die dann irgendwann wieder unbequem werden.Traurige Entwicklung.

  6. Ausgebüxte Schwerverbrecher werden letztendlich auch nicht erschossen ❗️
    Was kann also der verängstigte Hund dafür, das die 👮 zu blöde ist einen Hund einzufangen ❗️

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