KOBLENZ/SAARBRÜCKEN. Die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz ist im Zuge der Corona-Krise im Juli weiter gestiegen. Insgesamt waren 128 800 Menschen ohne Job und damit 2300 mehr als im Juni sowie 28 200 mehr als im Juli 2019, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur in Saarbrücken am Donnerstag mitteilte.
Die Arbeitslosenquote kletterte von 5,6 Prozent im Juni auf 5,7 Prozent, vor einem Jahr lag sie noch bei 4,5 Prozent.
In der Corona-Pandemie haben laut Agentur bislang 41 100 Betriebe im Land Kurzarbeit angemeldet, angegeben waren in diesen Anzeigen über 472 000 Beschäftigte. Das heißt aber nicht, dass in allen Firmen auch Kurzarbeit umgesetzt wurde. Hochrechnungen liegen derzeit für den April vor, in dem Monat galt Kurzarbeit in 29 000 Betrieben für rund 213 000 Mitarbeiter. Junge Menschen auf dem Sprung ins Berufsleben haben indes trotz der Corona-Krise noch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz, etwa 10 000 gemeldete Stellen sind noch nicht vergeben. Dem stehen 7100 Bewerber ohne Azubiplatz gegenüber.












