Zustand des Waldes «dramatisch»: Ruf nach Waldklimaprämie

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Arne Dedert

RLP. Zum Start der Waldzustandserhebung für Rheinland-Pfalz hat Umweltstaatssekretär Thomas Griese die Forderung nach einer Waldklimaprämie erneuert.

Es brauche angesichts der Schäden im Wald wegen Trockenheit und Schädlingen finanzielle Unterstützung für eine «klimastabile Bewirtschaftung» des Waldes, sagte der grüne Politiker am Dienstag im Soonwald bei Bad Sobernheim. Nach den Hitzesommern 2018 und 2019 habe sich der Zustand der Bäume dramatisch verschlechtert. Auch dieses Jahr sehe es nicht besonders gut aus, auch wenn bislang die große Hitze ausgeblieben sei.

Grob gesagt soll bei der Waldklimaprämie ein Teil des über den CO2-Preis eingenommenen Geldes dem Wald sowie dessen Umbau in Zeiten des Klimawandels zugute kommen. Griese sagte, die Waldzustandserhebung sei ein wichtiges Monitoring-Programm, das zeige, wie sich die Erderhitzung und die Belastung durch Abgase auf den Wald auswirke. Dafür begutachten seit Dienstag und in den kommenden Wochen Forstleute im ganzen Land rund 4000 Bäume. Die Ergebnisse fließen in den Waldzustandsbericht ein, der Ende des Jahres veröffentlicht werden soll.

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