Trier: Manometer an der Grundschule – Heiligkreuz Vorreiter in Sachen Fahrradservicestation

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Ortsvorsteher Hanspitt Weiler, Dorothee Hoffmann (Vorsitzende des Bürgervereins Heiligkreuz), Doris Siebenborn (Geschäftsführerin der Bürgerservice gGmbH), Michael Thein (Leiter des Amtes für Schulen und Sport der Stadt Trier) sowie der stellvertretende Ortsvorsteher Jörg Kämper vor der neuen Fahrradservicestation. Foto: Marcus Stölb

TRIER – Die Luft ist raus, die Bremsen quietschen, die Gangschaltung streikt – wer sich aufs Rad schwingt, muss auch mit Pannen rechnen. Weil viele der dann notwendigen Reparaturen kein Hexenwerk sind und nicht wenige diese entsprechend auch selbst erledigen können, dürften einige sich über ein zusätzliches Angebot freuen: Inmitten des Stadtteils Heiligkreuz wurde eine Fahrradservicestation installiert.

Es sei die erste ihrer Art vor einer Trierer Grundschule, berichtet Michael Thein, Leiter des Amts für Schulen und Sport der Stadt.

Die neuartige und von in den Caritas-Werkstätten produzierte Anlage für Reparaturen in Eigenregie ist das Ergebnis einer bewährten Zusammenarbeit: der Ortsbeirat sorgte über das Ortsteilbudget für die Finanzierung, der Bürgerverein Heiligkreuz e.V. kümmerte sich federführend um die Realisierung des Projekts. „Hier kann gepumpt und geschraubt werden – ganz ohne Zauberei, aber mit Werkzeug“, erklärte Hanspitt Weiler bei der offiziellen Übergabe der Station; die Station verfügt auch über ein Manometer, mit dem sich der Luftdruck in den Reifen messen lässt.

Der Ortsvorsteher dankte allen voran dem Bürgerverein für dessen Engagement: „Ohne diesen starken Partner mit seiner Vorsitzenden Dorothee Hoffmann wäre die Umsetzung dieser Maßnahme nicht möglich gewesen.“ Hoffmann bezeichnete das neue Angebot als „konkreten Beitrag dazu, dass das Fahrradfahren in Heiligkreuz attraktiver, sicherer und alltagstauglicher wird.“ Die Servicestation solle allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen und stehe „für einen modernen und lebenswerten Stadtteil, in dem nachhaltige Mobilität gefördert wird.“

Gefördert werden soll auch die Kompetenz in Sachen Zweiradmechanik, und zwar mit Unterstützung der Bürgerservice gGmbH, die sowohl mit ihrer Geschäftsführerin Doris Siebenborn als auch dem neuen Abteilungsleiter der BÜS-Fahrradstation, Maximilian Hein. vor Ort war. In einem ersten Schritt wolle man gemeinsam mit der Grundschule Multiplikatoren schulen, welche den Schülerinnen und Schülern die Nutzung der Fahrradstation erläutern könnten. Schließlich findet sich diese aus gutem Grund direkt vor dem Zugang zur Grundschule. Denn gerade für Fahrradreparaturen gilt: Früh übt sich, wer selber einen Platten flicken möchte. Denkbar, so Bürgervereinschefin Hoffmann, sei zudem eine Art Aktionstag für Fahrradreparaturen in Heiligkreuz, den man gemeinsam mit dem BÜS im Stadtteil ausrichten könne.

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