Mehr als 200 Corona-Patienten in Rheinland-Pfalz gestorben

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die Zahl der Todesopfer in der Corona-Pandemie in Rheinland-Pfalz ist auf mehr als 200 gestiegen. Bislang kamen 207 infizierte Menschen ums Leben, neun mehr als am Montag, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Mainz mitteilte. Unter den Todesfällen waren 23 in der Stadt Mainz, 20 im Westerwaldkreis, 19 im Kreis Mainz-Bingen und 18 in der Stadt Koblenz.

Bis Dienstag (Stand 10.00 Uhr) registrierten die Gesundheitsämter 6351 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2. Das sind 0,4 Prozent mehr als am Vortag. Die Geschwindigkeit der Ausbreitung ist damit – verglichen mit zweistelligen täglichen Zuwachsraten Ende März – weiterhin auf niedrigem Niveau.

Die meisten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 wurden in der Landeshauptstadt Mainz (554) gezählt. Danach folgen der benachbarte Kreis Mainz-Bingen (405), der Westerwaldkreis (345) und der Kreis Mayen-Koblenz (seit Tagen unverändert 339).

Bei den in den letzten zwei Wochen neu erkrankten Menschen liegt die Stadt Mainz mit 16 Fällen pro 100 000 Einwohnern an der Spitze, vor den Kreisen Ahrweiler, Alzey-Worms und der Stadt Kaiserslautern mit jeweils 14 Fällen. Diese Werte zur aktuellen Informationsdynamik liegt weit unter der von Bund und Ländern festgelegte Quote von 50 Fällen pro 100 000 Einwohnern in der jeweils zurückliegenden Woche. Wird diese in einem Landkreis oder einer Stadt überschritten, sollen neue Beschränkungen verhängt werden.

Nahezu neun von zehn Menschen, bei denen eine Infektion mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen – 5627 oder 88,6 Prozent der bestätigten Infizierten.

Einen Überblick über die Fallzahlen in den einzelnen Landkreisen und Städten in Rheinland-Pfalz findet ihr hier.

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