Kammern: Hürden für internationale Fachkräfte noch hoch

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MAINZ. Ungeachtet des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (FEG) sind die Hürden für internationale Fachkräfte nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammern (IHK) hierzulande immer noch hoch.

Eine wichtige Voraussetzung für die Einreise über das zum 1. März in Kraft getretene Gesetz sei eine Anerkennung der in der Heimat erworbenen beruflichen Qualifikation, teilte die Arbeitsgemeinschaft der IHKs in Rheinland-Pfalz am Montag in Mainz mit. Die Anforderungen der deutschen Referenzberufe seien mit ausländischen Abschlüssen aber oft nicht vergleichbar.

Nichtsdestotrotz bringe das Gesetz neue Möglichkeiten. «Mit dem neuen FEG kann bereits eine teilweise Anerkennung ausreichen, um aus Erwerbsgründen nach Deutschland einzureisen», erklärte der Hauptgeschäftsführer der IHK Trier, Jan Glockauer. Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft, sagte, mit dem FEG gebe es die Möglichkeit, nicht nur Akademiker, sondern auch beruflich Qualifizierte aus Drittstaaten einzustellen.

Die Arbeitsgemeinschaft verwies auf Zahlen der Arbeitsagentur. Demnach hat sich der Anteil ausländischer Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 2010 verdoppelt. Sie machten nun zwölf Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigter aus.

2 Kommentare

  1. Nachdem sich bereits hundertausende eingewanderte „Fachkräfte“ garnicht als solche entpuppt haben , sollen jetzt tatsächliche Fachkräfte einwandern !? Hier steht Deutschland allerdings in Konkurenz mit anderen Ländern ziemlich schlecht da !Um hier mit Mindestlöhnen abgespeißt zu werden , mit denen sich auch viele Deutsche kaum über Wasser halten können , werden nicht viele zu uns kommen .
    Also kriegen wir auch weiterhin die , die es auf unsere großzügigen Sozialleistungen abgesehen haben .

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