Steier (CDU) kontert Trierer Grünen – „Moselaufstieg wäre ein Gewinn für den Klimaschutz“

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Eine eindeutige Meinung zum Moselaufstieg.

Bildquelle: Bündnis 90/Die Grünen

TRIER. Der direkt gewählte Trierer CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Steier, reagiert auf den Resolutionsentwurf der Trierer Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Demnach solle der Stadtrat „die Bundesregierung auffordern, alle Planungen zum Moselaufstieg unverzüglich einzustellen und das Projekt aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen. Die für das Projekt vorgesehenen Mittel sollen stattdessen in die Sanierung und den Ausbau des regionalen Schienennetzes investiert werden.“

Steier: „Nun wird der Klimaschutz als ideologische Keule gegen den Bau dringend benötigter Infrastruktur missbraucht. Dabei ist klar: Kürzere Wege bedeuten weniger Staus, weniger Staus entlasten die Umwelt und tragen so zur Nachhaltigkeit bei. Die Mehrheit der Menschen will die Westumfahrung Trier und diese wird auch dringend gebraucht. Der Moselaufstieg wäre ein Gewinn für den Klimaschutz und ist das Ergebnis demokratisch getroffener Entscheidungen.

Der Trierer Stadtrat hat mehrheitlich dafür gestimmt, der Kreistag des Landkreises Trier-Saarburg ebenso. Der Bund hat das Geld zur Verfügung gestellt, der dringliche Bedarf ist längst bestätigt, jetzt muss auch gebaut werden. Der Moselaufstieg ist kein Selbstzweck und auch kein persönliches Projekt einzelner Politiker – er ist dringend benötigte Infrastruktur. Zehntausende Menschen leben im Trierer Süden und in den Verbandsgemeinden Konz und Saarburg-Kell und brauchen eine direkte Anbindung an das Bundesfernstraßennetz.

Zudem investieren der Bund und die Deutsche Bahn bis 2030 rund 86 Milliarden EUR in Modernisierung und Ausbau des Schienennetzes. Und: Im Klimaschutzprogramm 2030 („Klimapaket“) von CDU, CSU und SPD sind massive Investitionen in klimaschonende Schienen-Mobilität vorgesehen, unter anderem ein jährlicher Zuschuss für den ÖPNV in Deutschland in Höhe von 1 Milliarde EUR ab 2021 sowie eine Senkung der Mehrwertsteuer für Bahnfahrten im Fernverkehr von 19 auf 7 Prozent.

Ansonsten gilt: Wir brauchen auch weiterhin den Individualverkehr im ländlichen Raum. Der Moselaufstieg kann hierbei einen Beitrag zur besseren Vernetzung bieten.“

21 KOMMENTARE

  1. Ja, die Grünen Khmer und Greta peinigen ein ganzes Land und die Medien und andere Sich-die-Taschen-Vollmacher sowie machtgeile „Politiker“ wie die Raute mischen munter mit. Deutschland schafft sich ab…
    Kein vernünftig denkender Mensch kann gegen den Moselaufstieg sein: Trier erstickt am Verkehr auf den Moseluferstraßen, aber die Spinner reden von Bauen auf den ÖPNV, Schienen etc. Was ist passiert? Gleisabbau, Busfahren immer teurer! Klima, Klima.. und die wahren Probleme werden zugedeckt.
    Habe eben erstmals als Ü50er ein facebook- Konto eröffnet, um der Gruppe „Fridays for Hubraum“ beizutreten (solange das Maasmännchen sie noch nicht verbietet)!

  2. Das neue Motto der Grünen: „Und die…oder wird die dann…das weiß ich gar nicht.“ (O-Ton Gestammel von Robot Haarbeck, ARD-Interview ‚Bericht aus Berlin‘ Sonntagabend 22.09.2019)

  3. Was wir brauchen sind keine neuen Straßen, sondern zuerst mal eine Reparatur der alten kaputten Straßen. Wir brauchen mehr ÖPNV. Und ja, die Region sollte an das Fernverkehrsnetz angeschlossen werden, aber an das der Bahn. Dieser Straße wird die Verkehrsprobleme in und um Trier nicht lösen! Falls es aber doch eine wissenschaftliche Studie zu Quell und Zielverkehr aus dem Raum Konz gibt, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.
    Wenn man für den ÖPNV mal dieselbe Menge an Geld in die Hand nehmen würde, wie für den Straßenbau, hätten wir keine Probleme à la Gleisabbau oder teurere Fahrscheine.

  4. Fremde Menschen welche kurzweilig als Student sich in Trier aufhalten bestimmen unser Leben hier in Trier sehr maßgebend, es ist die Klientel der Grünen. Deren Welt scheint ein buntes Leben zu sein, meines ist das nicht, ich mache mir Sorgen. Die Mehrheit der Bevölkerung will diesen Moselaufstieg, sie will diesen GLOBUS genau da wie es vorgesehen ist. Wo ist jetzt Demokratie zu finden, der Willen des Volkes muss sich dem Willen der Partei beugen, den Grünen???

  5. Es hat für mich nicht viel mit Parteipolitik zu tun sondern es ist einfach nicht hin zu nehmen, dass sich der gesamte Verkehr mit allen LKWS durch den Talkessel in Trier zwängt. Der Anschluss der B51 zur Autobahn ist längst überfällig und nicht nur Könen hat ein Umgehung verdient sondern auch Trier!

  6. Wer glaubt noch an den ÖPNV auf der Westseite Triers? Der Güterverkehr würde hier in den letzten Jahren so ausgebaut, dass Personenzüge nur stören. Die Pläne für den ÖPNV sind in Frankfurt längst ad Acta gelegt

    • Ach? Wie wurde denn der Güterverkehr ausgebaut? Ich schätze da fahren so maximal 15 Züge am Tag. Die Strecke ist zweigleisig, in Trier West gibts ein Überholgleis. Da ist das nicht gerade viel.
      die Verzögerung mit der Weststrecke liegt an der Unfähigkeit der Verantwortlichen, u.a. Leibe, und an der allgemeinen deutschen Kompliziertheit.

  7. Ja liebe Kinder seht ihr? Deshalb nützt FRIDAY for FUTURE nix, euer Idealismus in allen Ehren aber mit Worten kann man unbegrenzt spielen. Künftig wird einfach jede idiotische verkehrsbauliche Massnahme als „klimafreundlich“ betitelt und fertig.

    Wenn also in Zukunft z.B. eine neue Strasse iwo gebaut wird wird es einfach heissen: DAs ist klimafreundlich weil dann kommen die vielen LKWs besser ans Ziel.

    der Moselaufstieg ist Quatsch, was sinnvoll wäre wäre eine zuführende Strasse bei Mertert über die Mosel zur Autobahn, dann würde der ganze Konzer Verkehr gar nicht zu unserer Seite nach Trier rüberkommen.

    • Ja Peter, ich schaue mir heute schon Ochsen an welche ich dann durch Trier treibe. Mir kommt das hier alles zu grün vor. Wir befinden uns im Jahre 50 v.Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt… Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die römischen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Babaorum, Aquarium, Laudanum und Kleinbonum liegen. Ich werde ins Saarland ziehen, ich bin das hier leid

    • Gute Idee Peter, und der Igeler/Zewener Wald bliebe erhalten. Auch ich präferiere schon viele Jahre diese , die Umwelt schonende, preiswerte Lösung.

  8. Meine kleine Göre, ich nenne sie mal so , gestern 15 Jahre alt geworden, reist wegen Ihrem schlechten Englisch, für 10 Tage nach London, zur Aufbessersung, Blandine Merten Realschule Trier. Bitte, das ist kein Witz. Uns hätte man damals in den Arsch getreten, ohne Ökogedanke, Ich kann nur noch speien und kotzen

  9. habe beim Preisausschreiben bei „Friday for Future“ mitgemacht und glatt gewonnen .
    Nen schönen dicken V8 Pick Up , hoch ohne Ende der beim Anlassen nur 4,9 Liter verbraucht , echt geiles Teil . Kann ja die grünen Studenten auf der Ladefläche zur Uni bringen , ihnen mal nen schönne sonoren Sound um die Ohren hauen …komischerweise sehe ich keinen mit dem Fahrrad hoch zur Uni fahren . Zu anstrengend ? Ach nee ……

    • Eigentlich sollte man auf Trollkommentare ja gar nicht antworten, ich mache es trotzdem! Ich fahre werktäglich mit dem Fahrrad auf das Tarforster Plateau. Viele meiner Kollegen machen das auch. Und ich sehe täglich viele Leute auf Fahrrädern hoch und auch runter ins Tal fahren.
      Ich vermute, dass Sie fußkrank sind und nur die Perspektive von hnter der Windschutzscheibe kennen. Deshalb begegnen Ihnen auch kaum Radfahrer hoch zur Uni, denn die suchen sich Wege, die kürzer und ungefährlicher sind als an der Autostraße, und wo sie den Autoverkehr möglichst gut aus dem Weg gehen können. Ist doch eine WinWin Situation. Aber Sie suchen offenbar nur etwas zum Trollen.

  10. Hey Trierer und Konzer, Wir sind in der Überzahl. Der Moselstieg wird gebaut. Die Grünen Spinner haben da zum Glück nichts zu melden!!!!!!

  11. ACHTUNG BITTE NICHT FÜR ERNST NEHMEN-Ich habe die Lösung, Flugautos müssen her. Ja da kommen auch nur die ECHTEN MÄNNER ans Ziel, selbstverständlich können LUSCHEN die nicht rumkreischen mitfliegen oder fahren, ist ja ein Flugauto. Und die Männer denen diese zu lahm sind können sich ja dann Jagdbomber zu Flugautos umbauen lassen, das werden eh nur wenige Leistungsträger sein von daher besteht keine Gefahr für die Umwelt sofern kein Lahmarsch in die Quere kommt. Zu lernzwecken kann man sich ein Leihfahrzeug mieten, Vorzugsweise ein aus dem Rennsport kommenden Sportfahrzeug mit Straßenzulassung, mit diesem kann man dann Flugähnliche Erfahrungen sammeln auf Autobahnen von A nach B, sollte es zu Unfällen kommen stehen Rettungsdienste nach Abruf zur Bergung bereit-ACHTUNG BITTE NICHT FÜR ERNST NEHMEN

  12. die Grünen fordern, wer das eingibt hat momentan bei Google 11.900.000 Ergebnisse (0,34 Sekunden) Stand 28.01.2020 und hier sind seitens der Grünen fast nie Lösungen vorhanden sondern nur Verbote. Liebe Grünen, Ihr habt ähnlich wie die AFD ca. 15 Prozent an unterstützenden Wählern, oft haben Ihre Wähler noch Pickel im Gesicht, sie sind oft noch nicht erwachsen. Die Mehrheit sind die Anderen welche CDU/CSU, SPD oder FDP wählen und ich hoffe das bleibt auch so.

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