Sicherheitsvorkehrungen beim Derby Kaiserslautern – Mannheim

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KAISERSLAUTERN. Vor dem brisanten Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem SV Waldhof Mannheim laufen die Sicherheitsvorkehrungen auf Hochtouren. Das Polizeipräsidium Westpfalz hat eine vierstellige Zahl an Einsatzkräften angekündigt.

Im Fritz-Walter-Stadion gibt für die rund 35 000 erwarteten Zuschauer ein Alkoholverbot. 18 Jahre nach dem letzten Pflichtspiel treffen die beiden Kontrahenten in der 3. Fußball-Liga am Sonntag (13.00 Uhr) wieder aufeinander.

«Das Polizeiaufgebot wird sicher höher sein als bei anderen Drittliga-Spielen», erklärte Christian Altenhofen, Sprecher der Bundespolizei, der Deutschen Presse-Agentur.

Die brisante Rivalität der beiden Clubs birgt eine Menge Zündstoff. Neben der obligatorischen strikten Fantrennung steht die An- und Abreise der rund 5000 Mannheimer im Fokus der Einsatzkräfte. «Wir müssen uns ein Lagebild verschaffen, aufgrund dessen die Entscheidungen getroffen werden. Dieses formt sich aus vielen Lagefeldern wie ein Mosaik zu einem Bild», erklärte Altenhofen.

Schon vor Wochen hatte die Partie ihre Schatten vorausgeworfen. Während Anhänger der Pfälzer eine Brücke in Mannheim mit einer Graffiti-Botschaft beschmierten, beschädigten vermeintliche Waldhof-Fans zwei der elf Fußballfiguren am «Elf-Freunde-Kreisel» am Fuße des Betzenbergs. Am Montag hatten beide Vereine zu einem friedlichen Miteinander der Fans aufgerufen.

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