Eine gesunde Mischung zwischen Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen

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Symbolbild

Bildquelle: pixabay

Wie verliert man am besten und schnellsten Gewicht? Wie passt man schnellsten wieder in seine Lieblingsjeans?

Die Meinungen gehen hier weit auseinander. Einige schlagen vor wenig Kohlenhydrate zu essen, die anderen mehr Fette und Proteine und wieder andere sind der Auffassung, dass man nur zu bestimmten Tageszeiten essen sollte. „Kohlenhydrate machen dick“ hat sicher fast jeder schon einmal gehört. In dem Diäten-Dschungel kann man heutzutage schon einmal schnell den Überblick darüber verlieren, was richtig und falsch ist, was man tun und was man lieber vermeiden sollte. Wie viele Kohlenhydrate, Fette und Proteine sollte ein Mensch pro Tag zu sich nehmen? Sollte man auf eines vollkommen verzichten? Um diese Frage beantworten zu können, sollten wir uns die einzelnen Bausteine einmal genauer ansehen.

Was sind eigentlich Kohlenhydrate?


Kohlenhydrate machen den größten Bestandteil in der Nahrung aus und sind wichtige Energielieferanten. Sie bestehen aus Zuckermolekülen und sind der Treibstoff für Muskeln und Gehirn.
Richard Hartmann, Abnehm-Trainer, Ernährungsberater hat auf seinem HealthyHappy Blog darüber eine interessante Aussage verfasst: „Unsere Gesellschaft besteht eigentlich größtenteils aus „Zucker-Junkies“. Durch eine hohe Aufnahme von Kohlenhydraten verbrennt der Körper fast kein Fett, sondern verwandelt einfach den Zucker (Glucose) in Energie, denn das geht viel einfacher und schneller als Fett. Daher kommt auch der Diätansatz einer kohlenhydratarmen Ernährung, um die Fettverbrennung in Gang zu bringen.

Was sind Eiweiße und wieso sind diese wichtig?

Proteine sind die Baustoffe für Zellen und Gewebe, zum Beispiel Muskelfasern, Organe und Blut. Darüber hinaus sind aber auch Enzyme, verschiedene Hormone, Insulin, und die Antikörper des Immunsystems aus Aminosäuren aufgebaut. Neben essentiellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst bilden kann, muss auch eine ausreichende Menge an sogenannten entbehrlichen Aminosäuren mit der Nahrung verzehrt werden.

Was sind Fette?

Fett ist Träger von Geschmacks- und Aromastoffen, darum schmecken fetthaltige Nahrungsmittel einfach besonders gut. Außerdem kann der Körper die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K nur mit Hilfe von Fett aufnehmen und benötigt die sogenannten essentiellen Fettsäuren für lebenswichtige Körpervorgänge. Fett in Maßen ist also keinesfalls ungesund. Hier sollte man vor allem auf die Quelle des Fettes achten, ein bisschen Avocado ist eine bessere Fettquelle als Butter.

Wie bei allen anderen Dingen im Leben kommt es am Ende des Tages also auf die richtige Menge und die dementsprechende Verteilung an. Es bietet sich an, am Morgen weniger Butter auf das Brot zu schmieren oder statt Gummibärchen lieber Obst zu sich zu nehmen, als eine Nahrungs- und Energiequelle komplett zu streichen. Eine ausgewogene Ernährung und eine damit verbundene gesunde Lebenseinstellung ist viel wichtiger, als eine kurzfristige Diät, um schnell wieder in die Lieblingsjeans passen zu können.

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