Polizei erschoss 2016 in Rheinland-Pfalz zwei Menschen

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Bildquelle: Thomas Frey / dpa-Archiv

MAINZ. Polizisten haben bei Einsätzen in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr zwei Menschen erschossen. Die Todesfälle gehen nach Angaben des Innenministeriums auf Notwehr oder Nothilfe zurück – Letztgenanntes bezeichnet Fälle, bei denen Polizisten anderen Menschen in Lebensgefahr helfen mussten.

Deutschlandweit starben elf Menschen durch Polizeikugeln, wie aus einer Erhebung der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster hervorgeht.

Insgesamt richteten rheinland-pfälzische Polizisten dem Ministerium zufolge in sechs Fällen die Schusswaffe gegen Menschen; 52 Mal passierte das bundesweit. Zwei Menschen in Rheinland-Pfalz wurden dabei verletzt. Außerdem töteten Polizisten 1356 Tiere, etwa wenn sie ein Wild nach einem Verkehrsunfall erlösten, wie das Ministerium auf Anfrage mitteilte.

Im Mai hatte ein Polizist einen Mann erschossen, der in seiner Wohnung in Brachbach im Kreis Altenkirchen den Kollegen des Beamten mit zwei Messern attackieren wollte. Der Randalierer starb noch im Krankenwagen. Nur wenige Tage zuvor war ein Obdachloser in der Innenstadt von Ludwigshafen erschossen worden, nachdem er mit einem Messer auf einen Polzisten losgegangen war.

1 KOMMENTAR

  1. Das ist zwar traurig das Menschen sterben ,aber unsere Polizisten ,habe das Recht auf Notwehr und Sie sollen Leib und Leben der Bevölkerung schützen ,dazu gehört auch ihr eigenes .Mitbürger die sich nicht an Recht und Gesetz halten ,müssen eben mit dem Recht der Bundesrepublick rechnen ,wo auch der Einsatz von Schusswaffen verankert ist !! !!!

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