REGION TRIER. Ein höchst geschmackloser und verängstigender Kettenbrief in Form einer Whatsapp-Sprachnachricht kursiert momentan in der Region. In dem Kettenbrief werden Kinder dazu aufgefordert, die Nachricht an mindestens 20 weitere Empfänger zu schicken, sonst droht der Absender in der Nachricht mit der Ermordung der Eltern und Geschwister.
Kettenbriefe – auch und gerade in den elektronischen Messengerdiensten – sind keine neue Erscheinung. Einige davon sind lästig, andere mehr als geschmacklos. Eine solche Sprachnachricht verunsichert bereits seit einiger Zeit Kinder und Jugendliche.
In der Sprachnachricht, die im konkreten Fall über WhatsApp versandt wurde, wurde die Empfängerin aufgefordert, die Nachricht an zwanzig Personen weiterzusenden. Wenn man dies nicht tut, heißt es in der fast zwei Minuten langen Sprachnachricht, so werde man den Empfänger, dessen Eltern und die Geschwister töten.
Das 11-Jährige Mädchen, welches im vorliegenden Fall die Nachricht von ihrer ebenfalls 11-jährigen Freundin erhalten hatte, war verständlicherweise unsicher und verängstigt, hat aber das Richtige getan und sich ihren Eltern anvertraut.
Die Herkunft dieser Sprachnachricht ist derzeit noch unklar. Gesichert ist, dass diese Nachricht bereits seit einigen Jahren im gesamten deutschsprachigen Raum kursiert.
Wir empfehlen: Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber, dass auch sie Empfänger einer solchen oder ähnlichen Nachricht werden könnten.
Empfehlen Sie den Kindern, die Nachricht zu löschen und nicht weiterzusenden.
Auch die Polizei Trier warnt momentan vor diesen Kettenbriefen und empfiehlt, die Nachrichten einfach zu löschen.
Damit helfen Sie, dieses unsägliche Phänomen einzudämmen.
Bitte nicht alles glauben, was so in den Netzwerken kursiert! Unseren Kollegen aus #Mainz könnt ihr glauben…. und uns in #Trier auch ? https://t.co/6CMuEM72dT
— Polizei Trier (@PolizeiTrier) 30. März 2017














