Trier: Freiraumband im Gneisenauviertel eröffnet – Calisthenics, Rollerplatz, Basketballfeld

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Frank Weiersbach und Bernhard Hügle als Vertreter des Ortsbeirats Trier-West/Pallien, Baudezernent Thilo Becker, Tina Steuer (Kita Walburga Marx-Haus) und Barbara Baumann (Caritas, v. l.) freuen sich über die neuen Spiel- und Sportanlagen im Gneisenauviertel. Foto: Presseamt Stadt Trier

TRIER. Einige Kinder hangeln sich über die Sportgeräte der Calisthenics-Anlage, andere haben die Schaukeln auf dem neuen Spielplatz entdeckt und die ganz mutigen balancieren über die zwischen zwei Bäumen gespannte Slackline. Es gibt auch noch einen Rollerplatz und ein Basketballfeld.

Die Gesamtinvestition für den neu gestalteten Freiraum zwischen dem Trierweilerweg und der Gneisenaustraße in Trier-West, der jetzt mit einem Nachbarschaftsfest eröffnet wurde, beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Die Besonderheit des neuen Spielplatzes in der Mitte des Quartiers ist die Barrierefreiheit: Eine mit dem Rollstuhl befahrbare Holzrampe führt mitten hinein in das durch den alten Baumbestand gut beschattete Gelände.

Sozialarbeiterin Barbara Baumann sagt über den neu gestalteten Innenhof der ehemaligen Gneisenaukaserne: „Nach langer Bauzeit ist ein toller öffentlicher Raum entstanden, der die Lebensqualität in diesem Quartier steigert. Es ist auch eine positive Rückmeldung für die Anwohnerinnen und Anwohner, die sich an der Planung beteiligt und jetzt etwas Schönes bekommen haben.

Baumann kennt das Viertel genau: Sie ist für die in der Kita Walburga-Marx-Haus angesiedelte Gemeinwesenarbeit der Caritas tätig. Diese wiederum ist aus dem Quartiersmanagement hervorgegangen, das den Transformationsprozess der letzten Jahrzehnte im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ eng begleitet hat. Ohne die finanziellen Mittel aus der Städtebauförderung wäre die Aufwertung des Gneisenauviertels nicht möglich gewesen, wie Baudezernent Thilo Becker hervorhebt: „Die Eröffnung des Spielplatzes und des Freiraumbands ist der Schlusspunkt der 25-jährigen Entwicklung in diesem Sanierungsgebiet. Dazu gehören auch das Jobcenter, das Haus des Jugendrechts, der Bauspielplatz und die Verkehrsberuhigung. Die Spiel- und Sportanlagen sind nicht nur hinter dem Schreibtisch geplant worden, sondern mit viel Beteiligung der Kinder und Jugendlichen.“ (Quelle: Stadt Trier)

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