TRIER. Wichtige Weichenstellungen für zahlreiche Spielplatzprojekte enthält die aktuelle Fortschreibung der Bedarfsplanung, die der Stadtrat einstimmig billigte. Dazu gehört der Neubau eines Spielplatzes im Neuerburg-Park in Trier-Süd, für den wie bei anderen Vorhaben noch ein separater Baubeschluss erforderlich ist.
Die Vorlage enthält auch eine Sonderkategorie für verschiedene Projekte auf dem Petrisberg in diesem und den nächsten beiden Jahren. Dafür sind zusätzliche Gelder erforderlich, damit bei anderen Vorhaben keine Kürzungen nötig sind. Konkret geht es um die Sanierung und Ergänzung des Sonnenschutzes auf dem Wasserspielplatz, Sanierungen in der Anlage „Spielen am Hang“ und eine Erneuerung des Waldspielplatzes.
Der Beschluss des Stadtrats bedeutet auch, dass StadtRaum Trier mit der Umsetzung von kleineren Projekten beauftragt wird: Ersatzbeschaffung Spielkombination in der Heinrich-Rumschöttel-Straße, Ergänzung Zwei-Stufen-Reck am alten Friedhof Pfalzel, Ersatzbeschaffung Kletterturm am Pfalzeler Mittelweg, Ergänzung Picknicktisch Neuengarten in Ruwer, Ersatzbeschaffung Karussell (Im falschen Biewertal, Sportanlage Euren und Mertheswies in Irsch), Ergänzung Nestschaukel (Schlosspark Kürenz) und Ersatzbeschaffungen Doppelschaukel (Am Weidengraben und Kurfürstenstraße).
Bei der Planung und Umsetzung von Projekten sind die vom Stadtrat beschlossenen „Leitlinien zur Inklusion auf Kinderspielplätzen“ zu beachten. Darin verpflichtet sich die Stadt, Neuanlagen, Sanierungen und Umgestaltungen nach inklusiven Kriterien zu entwickeln. Wichtig ist der Grundsatz, „dass es sich um eine Planung und Gestaltung von Anfang an und immer für alle Menschen handelt“, so die Beschlussvorlage. Sie enthält auch eine Bilanz, wie der aktuelle Stand bei schon früher beschlossenen Projekten ist. (Quelle: Stadt Trier)















