Worms. Zwei Kinder stoßen in einem Gebüsch neben einem Bolzplatz auf einen menschlichen Schädel. Was zunächst wie ein makabrer Zufallsfund wirkt, entwickelt sich zu einem rätselhaften Fall für die Polizei. Handelt es sich um ein Verbrechen – oder um einen lange ungeklärten Vermisstenfall?
Rätselhafter Knochenfund in Worms
Der Fund sorgt für Aufsehen: Zwei Kinder haben in Worms (Rheinland-Pfalz) einen menschlichen Schädel entdeckt. Das bestätigte die Polizei. Der Schädel lag in einem Gebüsch in unmittelbarer Nähe eines Bahndamms. Die alarmierten Beamten sperrten den Bereich ab und leiteten umgehend weitere Suchmaßnahmen ein.
Dabei machten die Einsatzkräfte eine weitere beunruhigende Entdeckung: In der Umgebung fanden sie zusätzliche Teile eines menschlichen Skeletts. Die genaue Anzahl und der Zustand der Knochen wurden bislang nicht veröffentlicht.
Polizei prüft alle Möglichkeiten
Nach Angaben der Polizei ist derzeit völlig unklar, woher die menschlichen Überreste stammen. Weder das Alter der Knochen noch die Identität der verstorbenen Person sind bislang bekannt. Auch zur Liegezeit konnten die Ermittler noch keine Angaben machen.
„Ob es sich bei den Hintergründen um ein Kapitalverbrechen oder um einen Vermisstenfall handelt, wird erst in einigen Wochen feststehen“, teilte ein Polizeisprecher mit.
Zunächst müssten umfangreiche forensische Untersuchungen abgeschlossen werden. Dazu zählen unter anderem rechtsmedizinische Analysen und möglicherweise DNA-Untersuchungen.
Wochenlange Ermittlungen erwartet
Die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang. Spezialisten der Kriminalpolizei und der Rechtsmedizin sollen nun klären, ob Fremdeinwirkung vorliegt. Erst danach kann entschieden werden, ob ein Ermittlungsverfahren wegen eines möglichen Tötungsdelikts eingeleitet wird.
Die Polizei bittet die Bevölkerung derzeit noch nicht um Hinweise, schließt aber nicht aus, dies im weiteren Verlauf der Ermittlungen zu tun.

















