MAINZ. In Rheinland-Pfalz sind bis zum Ende des Sommers drei Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Das waren 80 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres mit 15 Badetoten, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mitteilte.
Auch deutschlandweit gingen die Zahlen zurück: Bis zum 31. August 2021 ertranken der DLRG-Sommerbilanz zufolge 245 Menschen – das sind 82 Fälle weniger als im Vorjahr.
Die starke Schwankung vor allem in den Sommermonaten sei auf den sonnenarmen und kühleren August zurückzuführen, sagte DLRG-Präsident Achim Haag. Für diesen Monat zählt die DLRG-Statistik 40 Opfer, im heißen August 2020 waren es 117. Im Geschlechtervergleich bleiben die Männer mit rund 79 Prozent die größte Risikogruppe.
In Rheinland-Pfalz ertrank jeweils eine Person im Januar, Februar und Mai. Davon verunglückten zwei in Flüssen und eine Person in einem See oder Teich. Hauptgründe für das Ertrinken sind laut DLRG das Baden an unbewachten Abschnitten, Leichtsinn, Selbstüberschätzung und der Einfluss von Alkohol. Die Todesopfer der verheerenden Flutkatastrophe im Juli seien nicht Teil der aktuellen Zwischenbilanz.















