Mehringer Sieg beim Hetzerather Turnier und Vorfreude auf den Estrich-Schlag-Cup

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Bildquelle: Archiv

DETZEM/HETZERATH. Mit einem Sieg des Turniers um den Sport-Eilenz-Cup in Hetzerath hat Fußball-Oberligist SV Mehring die mehrere Spiele umfassende Testspielreihe des verlängerten Wochenendes abgeschlossen und auf das Estrich-Schlag-Turnier am kommenden Samstag und Sonntag auf der heimischen Lay eingestimmt. Im Finale des Hetzerather Turniers siegte der SVM mit 2:1 über den Bezirksligisten SG Lüxem/Wittlich und konnte nicht nur den Pokal sondern auch die Siegprämie in Höhe von 400 Euro mit an die Mosel nehmen.

Die Säubrenner gingen mit ihrer ersten Chance durch den Ex-Mehringer Sascha Fuhr in Front. Vor der Pause glich Albutrin Aliu aus. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel markierte Lukas Jonas das 2:1. Kurz vor Schluss wäre Lüxem/Wittlich um ein Haar noch der Ausgleichstreffer gelungen. Trainer Frank Meeth, dessen Team am Tag zuvor noch locker die Gruppenphase überstanden und den Bezirksligisten SV Leiwen-Köwerich mit 4:0 und den A-Ligisten SV Niederemmel mit 3:0 besiegt hatte, war diesmal nicht zufrieden: „Das war zu wenig. Unser Spiel verlief zu holprig.“ Angesichts harter Übungseinheiten und zahlreicher Spiele sei ein kleiner Hänger in der Vorbereitung aber „sicher nicht ungewöhnlich“, so der SVM-Coach abschließend.

Am Sonntag hatte sich der Oberliga-Aufsteiger in Hetzerath über je einmal 45 Minuten klar mit 4:0 gegen Bezirksligist SV Leiwen-Köwerich (Tore: Albutrin Aliu, Gjergj Prebreza, Matija Jankulica und Marc Mees) und mit 3:0 gegen den A-Ligisten SV Niederemmel durchgesetzt (Tore: André Petry, Jan Brandscheid und Max Meyer). Über die volle Distanz war es am Samstag zuvor in Detzem gegen den Rheinlandligisten FSV Trier-Tarforst gegangen. Hier hieß es am Ende 7:1 für den SVM. Je zwei Mal waren hier Marc Willems und Matija Jankulica erfolgreich. Die weiteren Treffer steuerten Marc Mees, Jan Brandscheid und Max Meyer bei. Coach Meeth bilanzierte nach dieser Partie: „Der Start verlief ausgeglichen. Wir hätten aber vor dem Tarforster Ausgleich höher führen müssen. Insgesamt war es ein gelungener Test.“

Schon jetzt, so der Mehringer Aufstiegstrainer, zeige sich, dass er wesentlich mehr personelle Alternativen habe: „Das erhöht die Konkurrenz und im Endeffekt auch die Qualität.“ Dazugekommen sind noch Torwart Sandro Berweiler (zuletzt Mosella Schweich) und Sebastian Schmitt, der von der Trierer Eintracht zu den Moselanern wechselte. Schmitt, der im Vorjahr auf den letzten Drücker in Salmrohr abgesagt hatte, stand zwar im Regionalliga-Kader der Eintracht, kam aber nicht über Kurzeinsätze hinaus. Er wurde fast ausschließlich in der U 23 eingesetzt. Da Trier die 2. Mannschaft abgemeldet hat, fällt diese Alternative weg. Der 20-Jährige spielt nun unter Frank Meeth, der von dem Mittelfeldmann durchaus angetan ist: „Sebastian ist fit. Das hat man schon in den ersten Trainings deutlich sehen können. Er hat viel Talent und wird uns sicher weiterhelfen können.“

Domenik Kohl muss derweil pausieren – er zog sich eine Bänderverletzung am Knöchel zu. Das kommende Wochenende steht beim SVM ganz im Zeichen des Estrich-Schlag-Turniers. Den prestigeträchtigen Wettstreit würde Meeth nur allzu gerne mit seinem Team für sich entscheiden: Am Samstag (16.20 Uhr), gibt es ein schnelles Wiedersehen mit dem SV Leiwen-Köwerich. Bei einem Weiterkommen wartet sonntags im Halbfinale der Sieger der Partie SG Pölich-Schleich/Detzem gegen die SG Fell/Longuich/Riol. Im Endspiel wiederum wäre Ligakonkurrent FSV Salmrohr ein möglicher Gegner.
„Es werden bestimmt viele Zuschauer da sein. Meine Jungs wollen sich unbedingt in der Vorbereitung auch mal vor den eigenen Anhängern präsentieren und sind entsprechend motiviert“, betont Meeth.
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