CTT setzt Weiterentwicklung des Krankenhausstandorts Bernkastel-Kues fort

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Foto: Verbundkrankenhaus Bernkastel/Wittlich

BERNKASTEL-KUES/TRIER – Die Cusanus Trägergesellschaft Trier mbH (ctt) setzt in Abstimmung mit dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit die geplanten Maßnahmen im Rahmen des Weiterentwicklungskonzepts für den Krankenhausstandort Bernkastel-Kues planmäßig um.

Nach dem erfolgreichen Abschluss einer Absichtserklärung mit der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH zur langfristigen Sicherung der pflegerischen Versorgung folgen nun weitere strukturelle Anpassungen im medizinischen Bereich.

Notaufnahme in Bernkastel-Kues schließt

Die Notaufnahme am Standort Bernkastel-Kues wird zum 18. Juli 2025 geschlossen. Eine akute medizinische Versorgung erfolgt ab diesem Zeitpunkt ausschließlich über die Zentrale Notaufnahme am Standort Wittlich.

Verlagerung internistischer Angebote nach Wittlich

Ab dem 1. August 2025 wird die stationäre internistische Akutmedizin am Standort Wittlich konzentriert. Die stationäre Schmerztherapie und die Palliativversorgung befinden sich ab dann ebenfalls in Wittlich.

Fachbereiche Geriatrie, Psychosomatik und Psychiatrie bleiben in Bernkastel-Kues erhalten

Die stationären Bereiche Geriatrie, Psychiatrie und Psychotherapie sowie Psychosomatik verbleiben am Standort Bernkastel-Kues und werden gezielt weiterentwickelt. Ergänzend bietet das MVZ Bernkastel/Wittlich weiterhin eine fachärztliche Versorgung in der Orthopädie/Chirurgie sowie der Inneren Medizin/Onkologie. Auch die urologische und nephrologische Praxis vor Ort sind von den Veränderungen nicht betroffen.

Zukunftsorientierte Versorgungsstruktur für die Region

Ziel der Maßnahmen ist eine moderne, verlässliche Gesundheitsversorgung, die den Anforderungen einer sich wandelnden Versorgungslandschaft gerecht wird. „Wir schaffen mit dieser Neuausrichtung eine leistungsfähige, spezialisierte Struktur, die sowohl medizinisch als auch pflegerisch zukunftssicher ist – zum Wohl der Menschen in der Region“, erklärt Ulrike Schnell, Geschäftsführerin der ctt.

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