BASF modernisiert Saatgutaufbereitung — wachsende Nachfrage nach Gemüsesaatgut

BASF steckt 40 Millionen Euro in den Ausbau seiner Saatgutaufbereitung in den Niederlanden. Das Ziel: besser auf die wachsende Nachfrage nach Gemüsesaatgut reagieren zu können.

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Foto: Hendrik Schmidt/dpa/Symbolbild

LUDWIGSHAFEN. Der Chemiekonzern BASF modernisiert und erweitert seine Saatgutaufbereitung im niederländischen Nunhem. Geplant seien Investitionen von 40 Millionen Euro der Sparte BASF Agricultural Solutions, teilte das Unternehmen mit. Vor dem Hintergrund einer weltweit steigenden Nachfrage solle damit die Lieferfähigkeit für Gemüsesaatgut gestärkt werden.

In diesem Geschäft würden rund 1.200 Saatgutsorten in 20 verschiedenen Kulturen angeboten, darunter Tomaten, Zwiebeln und Karotten, die speziell gezüchtet wurden, um Trockenheit, Hitze und steigendem Krankheitsdruck, aber auch der begrenzten Verfügbarkeit von Arbeitskräften zu begegnen. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal dieses Jahres geplant und die Fertigstellung bis Ende 2028.

Saatgut aus dem globalen Liefernetzwerk von BASF werde in den Anlagen von Nunhem gereinigt, aufbereitet, geprüft und für den Versand vorbereitet, bevor es an Kunden in aller Welt ausgeliefert wird. Durch den Umbau werde die Gesamtfläche der Anlagen von derzeit rund 20.000 Quadratmetern um rund 6.000 Quadratmeter erweitert. Nach Fertigstellung würden die Anlagen energieeffizienter, vollständig mit Strom aus erneuerbaren Quellen und damit deutlich emissionsärmer betrieben, hieß es. (Quelle: dpa)

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