Trier: Unterricht der Porta Nigra-Schule ab Mittwoch in neuen Räumen

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Schulleiter Stefan Halm sowie die Lehrerinnen Marina Jung und Marion Knauf (v. l.) schauen in einer Umzugskiste nach, welche Bücher für den Unterricht genutzt werden können. Bürgermeisterin Britta Weizenegger und Baudezernent Thilo Becker machen bei ihrem Ortstermin unter anderem in diesem Klassenraum Station. Foto: Presseamt Stadt Trier

TRIER – Hochbetrieb im Gebäude der früheren Treverer-Schule: Zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer der Porta Nigra-Förderschule verteilen Möbel in ihrem neuen Gebäude und richten die Räume für die 14 Klassen her.

Kurz nach einem Ortstermin am Freitag mit Bürgermeisterin Britta Weizenegger, Baudezernent Thilo Becker, Schulamtsleiter Michael Thein und Ulrike Rommelfanger von der Schulaufsicht ADD wurde bekannt, dass der Unterricht in den neuen Räumen wie geplant am Mittwoch beginnen kann.

Die frühere Treverer-Schule in Neu-Heiligkreuz war seit März 2025 unter der Leitung des Hochbauamts für rund drei Millionen Euro auf einen aktuellen Stand gebracht worden, um bestmögliche Voraussetzungen zum Einzug der Porta Nigra-Förderschule zu schaffen. Sie kann wegen baulicher Mängel ihr Gebäude in der Engelstraße nicht mehr nutzen. In dem Gebäude in Neu-Heiligkreuz wurden insgesamt 14 WC-Anlagen mit 37 Toiletten, 24 Waschbecken sowie 15 Spülzeilen in den Klassenräumen erneuert. Es erhielt auch ein neues Trinkwassernetz und das Stromnetz bekam neue Haupt- und Unterverteilungen, ergänzt durch eine energieeffiziente Beleuchtung mit Präsenzmeldern sowie ein flächendeckendes IT-Netzwerk.

Bürgermeisterin Weizenegger betonte bei dem Ortstermin: „Auch in der letzten Phase des Projekts wurde hier noch einmal intensiv gearbeitet. Allen Beteiligten sowie dem Schulteam, das beim Umzug großen Einsatz gezeigt hat, danke ich herzlich. Wenn die wenigen verbleibenden Restarbeiten abgeschlossen sind, wird dies ein attraktiver und zukunftsfähiger Lernort, der beste Bedingungen für individuelle Förderung und gemeinsames Lernen bieten wird.“ 

Baudezernent Becker würdigte das reibungslose Zusammenspiel aller Beteiligten und die Bauzeit von nur einem Jahr: „Es wurde viel an der Substanz des Gebäudes erneuert. Dabei wurden bewusst erhöhte Anforderungen an die Materialqualität und eine langlebige Ausführung gestellt. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.“ Diese Einschätzung bestätigte Schulleiter Stefan Halm: Dank der guten Zusammenarbeit sei es auch gelungen, kurzfristige Änderungen zu berücksichtigen. Er bedankte sich bei seinem Team für den großen Einsatz und beim Hochbauamt für die reibungslose Kooperation. Der Ortstermin wurde auch für letzte Abstimmungen genutzt. So werden diese Woche die zugesagten kleineren Spielgeräte aufgestellt. Der neue Zaun auf dem Außengelände sei für die Sicherheit der Schüler ein echter Gewinn, so Halm. Ein weiterer Bereich, wo die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben können, ist der Innenhof. Zudem steht jetzt im Unterschied zur früheren Nutzung des Gebäudes auch eine Mensa zur Verfügung.

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