Pendler aufgepasst: Großbaustelle auf B49 – Straße zwischen Igel und Wasserbillig wird saniert

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Die Trierer Straße in Igel; Symbolbild; Quelle:ARD Mediathek "Hierzuland"

IGEL / TRIER. Pendler Richtung Luxemburg müssen sich bald auf Einschränkungen einstellen: Die Bundesstraße 49 zwischen Trier und Wasserbillig wird umfangreich saniert. Der Baubeginn ist laut Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier für 30. März geplant. Die Arbeiten sollen spätestens bis zum 26. Juni abgeschlossen sein.

Die Strecke zählt zu den wichtigsten Pendlerverbindungen in der Region – täglich nutzen mehr als 13.000 Fahrzeugeden Abschnitt.

Fahrbahndecke wird komplett erneuert

Im Zuge der Baumaßnahme wird die Asphaltdecke abgefräst und vollständig neu aufgebaut.

Zusätzlich werden:

  • Setzungen im Bereich kurz vor Igel beseitigt

  • eine Schadstelle an der Kreisstraße 3 bei der Löwener Mühle repariert

  • Fahrbahnteiler in Igel barrierefrei erneuert

Gerade die Mittelinseln sind für Fußgänger wichtig, da es in der Ortslage keinen Zebrastreifen über die vielbefahrene Bundesstraße gibt.

Arbeiten in mehreren Bauabschnitten

Die Bauarbeiten betreffen rund einen Kilometer der Ortsdurchfahrt Igel und werden in drei Bauabschnitte aufgeteilt. Während eines Teils der Bauphase können Autofahrer die Baustelle über innerörtliche Straßen umfahren.

Anwohner befürchten jedoch mehr Verkehr in engen Wohnstraßen.

Umleitung könnte zu Staus führen

Die offizielle Umleitung führt über:

  • Wasserbilligerbrück

  • B418 Richtung Ralinger Mühle

  • L42 über Olk und Newel

  • anschließend über B51 und Trier-Pallien zurück zur B49

Viele Luxemburg-Pendler könnten stattdessen auf die A64 und die Grenzbrücke bei Grevenmacher ausweichen. Dort drohen besonders im Berufsverkehr längere Staus.

Auch Busverkehr betroffen

Von den Bauarbeiten betroffen sind auch mehrere Buslinien, darunter:

  • Linie 303 (grenzüberschreitend)

  • Linien 13 und 81 der Stadtwerke Trier

Ein konkreter Umleitungsplan für die Busverbindungen liegt derzeit noch nicht vor.

24 Kommentare

  1. Dann können sich die Arbeitnehmer schon mal drauf einstellen, das es an der Kontrollstelle A64 noch länger dauert. Wer bezahlt die Zeit, indem man früher aufstehen muss, um in Luxemburg keine Abmahnung beim Zuspätkommen vom dortigen Arbeitgeber erhält.

    • Gott sei Dank keiner…mir bezahlt ja auch keiner die Zeit von Hermeskeil nach Trier zur Arbeit obwohl mein Kollege in 2 Minuten am Arbeitsort ist.

      Ich kann es nicht mehr hören, die Rosinenpickerei der Grenzgänger … mimimimi

      • Bitte nicht alle über einen Kamm scheren. Es ist auch nicht jeder ein begrenzt höflicher Anonymus aus dem Hochwald.

        Nichtsdestotrotz ist jeder selbst dafür verantwortlich wie und wohin er zur Arbeit fährt / kommt.
        Kann er diese Umstände nicht länger akzeptieren oder mit sich selbst vereinbaren, so sollte er die Konsequenz ziehen und den Job oder Beruf wechseln.
        Bei allen Vorteilen welche man als Grenzgänger hat, so verbringt man doch einen Großteil seiner Zeit mit An- und Abfahrt.
        Darüber sollte man sich im Voraus im klaren sein!

    • tja – so ist das, wenn man die Steuervorteile des Nachbarlandes haben will – dann muss man damit rechnen, längere Arbeitswege / zeiten zu haben. Man hat schließlich auch mehr Netto.
      ständig dieses Geweine der Grenzgänger – dann sucht euch einfach Jobs in Trier und Umgebung und dann habt ihr das Problem nicht.

      • tja, so ist das, wenn man in Luxemburg seine Steuern bezahlt und in Deutschland alle, von Deutschen in Deuschland arbeitenden Bürgern mit deren Steuern finanzierte Vorteile beansprucht. Da dürfte doch ein etwas längerer Arbeitsweg zumutbar sein.

        • Hättet ihr mal in der Schule besser aufgepasst müsstet ihr nicht für den deutschen Staat in unterbezahlten überbesteuerten Doofjobs schuften sondern hättet auch einen gutbezahlten Job in Luxembourg. So bleibt euch als typische Deutsche nur der übliche Sozialneid.

          • @Erich H.
            Ach ja!!!
            Was unterscheidet denn intellektuell eine deutsche Tankstellenkassiererin in Luxemburg von einer deutschen Tankstellenkassiererin in Deutschland – und was unterscheidet einen unnützen deutschen Banker in Luxemburg von einem unnützen deutschen Banker in Deutschland?
            🤔
            🤣🤣🤣

          • Deutsche, die in Luxemburg arbeiten, verhalten sich nicht anders als viele ost- oder südausländische Arbeitnehmer in Deutschland, die ihr Einkommen dort verdienen, wo die Löhne höher sind, und es zu Hause ausgeben, wo es mehr Kaufkraft hat. Das ist ein völlig normales wirtschaftliches Verhalten. Um einen Job in Luxemburg zu bekommen braucht man ansonsten keine besonderen Voraussetzungen. Die nahmen und nehmen alle.

          • Hallo Erich,
            herzlichen Glückwunsch zum dümmsten Kommentar der Woche 😉
            Ich war übrigens in der Schule nicht sehr aufmerksam und habe trotzdem einen sehr ordentlich bezahlten Job in Deutschland bekommen.
            Was mich allerdings am meisten freut, ist, dass ich nicht tagtäglich 2-3 Stunden Lebenszeit im Auto vergeuden muss.;-)

          • Erich, mir scheint du bist geimpft. Modernahhh AnREICHerung bis in die letzte Hirnwindung ? 😂🔝😎

          • Warum sollte hier Sozialneid aufkommen?

            Ich glaube Du überschätzt Deine persönliche Situation und scheinst ein grundsympathischer Mensch zu sein. Scheinst Dich ausschließlich über monetäre Dinge zu definieren. Aber hier haben wohl einige Deinen Nerv getroffen xD.

  2. Wenn ein arbeitender Mensch seine Erfüllung darin findet, 2-3 Stunden täglich im Auto zu verbringen, um sich dann von dem „mehr“ an Geld seinen Traum vom Haus, Auto, 2x Urlaub im Jahr ect. zu erfüllen, alles 👍
    Aber hier Menschen zu tadeln in der Schule nicht gut aufgepasst zu haben, ist genau die Arroganz, die oft mit diesen Besserverdiener einhergeht.
    Ich für meinen Teil habe in der Schule gut aufgepasst. Meine wertvolle Lebenszeit aber lieber mit Freizeit, anstelle im Auto verbracht und das Ganze in einem gut bezahlten Job in D.
    Jeder wie er möchte. Die nächsten Baustellen und Grenzktr sind schon geplant 😉

  3. – Papa, warum sind denn die Onkels hier so böse?
    – Weisst Du, Junge, das ist wie mit Kurti in der Grundschule. Der hat immer nicht aufgepasst und andere Kinder geärgert. Das war zwar lustig, aber er hat nichts gelernt und jetzt ist er in der Förderschule und Du bist auf dem Gymnasium und er ärgert sich, Erwachsene nennen das Sozialneid. Deshalb hat er auch die Spielsachen anderer Kinder kaputtgemacht, weil er selbst sowas nicht hatte. Deshalb ist es wichtig ganz gut aufzupassen und in der Schule gut zu lernen, wenn man zb Fremdsprachen spricht findet man einen gutbezahlten Job und deshalb können wir 3x im Jahr in Urlaub fahren und du kriegst immer wenn Du gute Noten heimbringst ein Geschenk.
    – Ich verstehe, Papa, aber kommst Du jetzt später heim wegen der Baustelle und wir können nicht mehr spielen?
    – Aber nein, Junge. Du bist doch das Wichtigste, deshalb hab ich extra einen Job gesucht wo ich sowohl mit dem Bus als auch mit der Bahn oder dem (Firmen)auto hinfahren kann und flexible Arbeitszeiten habe. Abends sind wir dann alle zusammen, Mama, Du, ich…
    Papa, ich hab dich lieb und die Brummonkels mag ich gar nicht, das sind richtige Motznelken 🙂

    • Hallo Erich,
      ach, die gute alte LBS‑Werbung… „mein Auto, mein Hund, mein Haus…“
      Du hast das wohl etwas zu wörtlich genommen. Und trotzdem bist du am Ende maximal in der Bank‑Liga in Luxemburg gelandet. (oder bekommst lächerliche 800 Euro netto mehr in der Produktion, Handel oder Handwerk) Drei Urlaube im Jahr – Respekt! Ein Firmenwagen – Donnerwetter!
      Da wird’s ja fast schwierig, die Bodenhaftung zu behalten.
      Und dann stehst du im Urlaub vor den vielen Yachten dieser Welt und fragst dich, wer all diese Luxus‑Schiffe besitzt. Spoiler: nicht die Leute, die sich von einem Firmenwagen beeindrucken lassen.

  4. Diese Kommentare sind teilweise wunderbar unsachlich.

    Selbstverständlich ist es für Pendler schade, teils belastend, dass die Wege sich für eine gewisse Zeit ändern und die Fahrzeit sich erhöht.
    Aber auch für alle anderen und davon gibt es unzählige, die einfach nur zum Tanken, Zigaretten kaufen,… nach Luxemburg fahren, ist eine Großbaustelle unschön.
    Hinzu kommen die Menschen, die im besagten Gebiet leben. Außer der Umleitungen erfreuen diese sich zusätzlich dem Lärm, Schmutz,…der entsteht.

    Wer übrigens der Meinung ist, dass die Fahrzeit ausschließlich bei Grenzübertritt eine Rolle spielt, musste sich scheinbar noch nie im deutschen Berufsverkehr auf den Straßen bewegen. Die wenigsten wohnen fussläufig zur Arbeit. Viele können sich nicht auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen.

    Es gibt Menschen, die eine längere Strecke auf sich nehmen, damit sie im Grünen wohnen können oder notwendige Care-Arbeit verrichtet werden kann.

    Jeder wie er möchte / muss und das in vollem Bewusstsein der Vor- und Nachteile.

    Allerdings sollten diejenigen, die eine Art Luxemburg-Job-Bashing betreiben mal darüber nachdenken wie diese Region aussehen würde, wenn es die vielen Arbeitsplätze im Nachbarland nicht gäbe.

    Die dadurch entstehenden deutlichen Vorteile für die Großregion kann niemand bestreiten.

    Die Kaufkraft sorgt letztlich dafür, dass die Region lebendig ist, es viele Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants,….gibt und viele Projekte umgesetzt werden können.
    Einfacher ausgedrückt viele Arbeitsplätze auf der deutschen Seite wären nicht existent, gäbe es die Stellenangebote in Luxemburg nicht. Viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern wohnen ausschließlich deshalb hier. Ohne Luxemburg sähe es hier ganz anders aus und definitiv nicht besser.

    Die ältere Generation kennt das damalige Landleben inkl. der Abwanderung jüngerer Menschen noch von früher.

  5. „Berufsverkehr“, warum können sich die Menschen, welche im Grenzgebiet auf deutscher Seite Arbeit haben, keine Wohnung arbeitsnah/verträglich leisten? Weil die im Land Luxemburg tätigen Arbeitnehmer die Mietpreise in die Höhe treiben. Versuchen Sie mal, in Wellen, Wasserbilligerbrück oder an der Sauer für deutschlandübliche Einkommen eine bezahlbare Bleibe zu finden. Und warum siedeln sich so viele Luxemburg in Deutschland an und machen die Grundstückpreise etc. kaputt? Und wie kommen Sie auf die Idee, dass auf deutscher Seite Arbeits nicht existent wären, wenn es keine Stellenangebote in Luxemburg gäbe?
    Es ist absoluter Blödsinn wenn Sie schreiben, Zitat:“Ohne Luxemburg sähe es hier ganz anders aus und definitiv nicht besser“.

    • Ohne Luxemburg würde die Region Trier wirtschaftlich auf Sparflamme laufen.
      Täglich bringen 40.000 Grenzgänger luxemburgische Einkommen nach Deutschland – allein 7.000 aus Trier. Diese Kaufkraft hält Einzelhandel, Gastronomie, Handwerk und Immobilienmarkt am Leben.

      Dazu kommt: Ein Großteil der deutschen Betriebe hier verdient an luxemburgischen Kunden.
      Ohne diese Nachfrage wären viele Läden, Restaurants und Arbeitsplätze schlicht weg.

      Wer behauptet, Luxemburg schade der Region, ignoriert die Realität:
      Ohne Luxemburg wäre Trier ärmer, leerer und strukturschwach. Punkt.

      • Danke Peter, dass Sie Jekyll die Zusammenhänge erklärt haben.

        @Jekyll
        Die Umschreibung der „kaputten“ Preise für Immobilien ärgert mich seit jeher. In meinen Augen ein vollkommen falscher Begriff. Passender wäre horrend, überteuert, …
        Letztlich regulieren Angebot und Nachfrage den Preis.
        Hinzu kommt Gier. Vor einigen Jahren hätte es hier durchaus die Möglichkeit gegeben Bestandsimmobilien zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Wäre teilweise auch heute noch möglich. Wer aber verzichtet auf MEHR ?
        Kann man das dem Verkäufer ankreiden oder dem Lohngefüge zuschreiben oder ist es einfach nur der Lauf der Dinge?

        Um das klarzustellen, ich finde das auch alles andere als gut.
        Aber es ist, wie es kommen musste.

        In Deutschland gibt es ähnliche Probleme in und angrenzend an größere Städte wie München, Stuttgart, Hamburg,…

  6. Ist das nicht rausgeschmissenes Steuergeld ? Die Straße zwischen Igel und Wasserbilligerbrück ist mE in einem Topzustand und die Straße in Igel wurde erst vor wenigen Jahren erneuert.

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