BAD EMS / RHEINLAND-PFALZ. Auf den Straßen in Rheinland-Pfalz sind im Jahr 2025 deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen als noch im Jahr zuvor. Insgesamt 158 Menschen starben bei Verkehrsunfällen, wie aus der aktuellen Statistik des Statistischen Landesamtes in Bad Ems hervorgeht. Das sind 28 Todesopfer mehr als 2024 – ein Anstieg um 21,5 Prozent.
Auch die Zahl der Verletzten ist laut Statistik gestiegen.
Mehr Schwerverletzte und Leichtverletzte
Neben der gestiegenen Zahl der Todesopfer registrierten die Behörden auch mehr Verletzte im Straßenverkehr.
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2.520 Menschen wurden schwer verletzt – ein Plus von 6,5 Prozent
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15.097 Menschen wurden leicht verletzt – ein Anstieg von 3,5 Prozent
Die Polizei registrierte insgesamt 138.916 Verkehrsunfälle im Jahr 2025. Damit bewegt sich die Gesamtzahl der Unfälle etwa auf dem Niveau des Vorjahres.
Langfristig deutlich weniger Verkehrstote
Trotz des aktuellen Anstiegs zeigt ein langfristiger Vergleich eine deutlich positive Entwicklung.
Zu Beginn der 1980er-Jahre starben jährlich mehr als 800 Menschen auf den Straßen in Rheinland-Pfalz. In den vergangenen Jahren lag die Zahl der Verkehrstoten dagegen bei rund 150 pro Jahr.
Auch bei den Schwerverletzten ist ein deutlicher Rückgang erkennbar:
Während in den 1980er-Jahren noch etwa 10.000 Menschen jährlich schwer verletzt wurden, liegt diese Zahl inzwischen bei rund 2.500 pro Jahr.
Unfallzahlen weiterhin unter Vor-Corona-Niveau
Die Statistiker stellten außerdem fest, dass die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle in den vergangenen drei Jahren weiterhin unter dem Niveau der Zeit vor der Corona-Pandemie liegt.
















