MORBACH. Ein nächtlicher Polizeieinsatz in Morbach hat jetzt für drei Tatverdächtige ernste Folgen: Nach dem Aufbruch einer Metallbox auf einem Pritschenwagen sitzen zwei Männer und eine Frau inzwischen in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Trier erließ nach der Vorführung am Donnerstag Haftbefehle gegen alle drei Personen.
Kontrolle in Morbach führt zu überraschender Wendung
Ausgangspunkt des Falls war eine Verkehrskontrolle in der Nacht zu Mittwoch, 25. März, gegen 0.30 Uhr im Ortskern von Morbach. Dort überprüfte eine Streife der Polizeiinspektion Morbach eine 40-jährige Frau in ihrem geparkten Fahrzeug.
Während dieser Kontrolle war plötzlich in unmittelbarer Nähe ein lauter Knall zu hören. Schnell stellte sich heraus, dass das Geräusch offenbar von einer aufgebrochenen Metallbox auf einem Pritschenwagen stammte. Mehr Blaulicht-News.
Werkzeug lag neben dem Fahrzeug – zwei Männer flüchteten
Nach den vorliegenden Informationen lag das Werkzeug aus der Box bereits neben dem Pritschenwagen auf dem Boden. Zwei Männer flüchteten zunächst vor der Polizei, die unmittelbar eintraf.
Die beiden Tatverdächtigen im Alter von 42 und 32 Jahren konnten jedoch wenig später aufgegriffen werden.
Aufmerksamer Bürger gibt entscheidenden Hinweis
Entscheidend für den Zugriff war der Hinweis eines aufmerksamen Bürgers. Aufgrund dieser Information konnte die Polizei die beiden flüchtigen Männer gegen 3.20 Uhr in Rapperath stellen.
Damit nahm der Fall nach der nächtlichen Flucht rasch eine neue Wendung.
Frau soll mutmaßliche Komplizin gewesen sein
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich nach Polizeiangaben heraus, dass es sich bei der zuvor kontrollierten 40-jährigen Frau mutmaßlich um die Komplizin der beiden Männer handeln dürfte.
Alle drei Personen wurden daraufhin zunächst vorläufig festgenommen.
Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehle
Am Donnerstag um 14 Uhr wurden die drei Tatverdächtigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Trier vorgeführt.
Dieser erließ gegen alle drei Haftbefehle. Im Anschluss wurden die Tatverdächtigen in Justizvollzugsanstaltenüberstellt.

















