SINZIG/KOBLENZ. Vier Wochen nach dem spektakulären Raubüberfall auf eine Bankfiliale in Sinzig dauern die Ermittlungen weiter an. Die Polizei hält sich zum Stand der Suche bedeckt – aus ermittlungstaktischen Gründen. Klar ist: Der Fall gilt weiterhin als komplex.
Ermittlungen nach Banküberfall in Sinzig laufen weiter
Vier Wochen nach dem Raubüberfall auf eine Bankfiliale in Sinzig im Kreis Ahrweiler dauern die Ermittlungen der Polizei weiter an.
Konkrete Angaben zum aktuellen Stand der Suche machen die Ermittler derzeit nicht. Aus ermittlungstaktischen Gründen gebe es keine weiteren Informationen, teilte eine Sprecherin der Polizei in Koblenz mit.
„Es ist ein sehr komplexer Sachverhalt“, hieß es demnach.
Großeinsatz in der Innenstadt
Der Fall hatte am 8. Mai für erhebliches Aufsehen gesorgt. Die Polizei war zunächst von einer möglichen Geiselnahme ausgegangen, nachdem sie durch einen automatisierten Alarm zur Bankfiliale gerufen worden war.
Einsatzkräfte sperrten daraufhin die Bank und Teile der Innenstadt weiträumig ab.
Täter war bereits geflüchtet
Später stellte sich heraus, dass der oder die Täter bereits vor dem Eintreffen der Polizei geflüchtet waren. Nach bisherigen Angaben wurde ein Behälter mit Bargeld erbeutet.
Der Täter soll eine Schusswaffe vorgehalten haben, um einen Bankmitarbeiter sowie einen Mitarbeiter eines Geldtransportunternehmens unter seine Kontrolle zu bringen.
Mitarbeiter in Tresorraum gesperrt
Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Täter die beiden Männer anschließend in den Tresorraum der Bank gesperrt haben. Danach gelang ihm oder den Tätern die Flucht.
Ob es inzwischen konkrete Spuren, Verdächtige oder neue Ermittlungsansätze gibt, teilte die Polizei nicht mit. Die Ermittlungen dauern an.

















