TRIER. Die Stadt Trier hat die Bewilligung für eine Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Kommunale Koordinierung für Ganztagsbildung“ erhalten. Bis 2029 stellen das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Europäische Sozialfonds der Stadt rund 220.000 Euro zur Verfügung.
Mit diesen Geldern will die Stadt durch die Einrichtung einer Koordinierungsstelle bei der Umsetzung des Anspruchs auf Ganztagsbetreuung in den Grundschulen ab dem Schuljahr 2026/27 unterstützen. Die Förderung soll unter anderem dazu genutzt werden, eine koordinierte Steuerung der Ganztagsangebote auf kommunaler Ebene sicherzustellen, die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Partnern zu intensivieren und innovative Modelle für den Ganztag zu entwickeln. Darüber hinaus sollen die städtischen Gremien bei der Entscheidungsfindung zum Ganztagsthema unterstützt werden.
Für die Umsetzung des Anspruchs auf Ganztagsbetreuung ist das städtische Jugendamt verantwortlich. Die dafür grundlegende Bedarfsplanung hatte der Stadtrat bereits im Juni 2025 beschlossen und die Antragstellung durch das Jugendamt beauftragt. Umgesetzt wird das Projekt beim Kommunalen Bildungsmanagement im Bildungs- und Medienzentrum. Dort konnte man schon mit ähnlichen Bundesprogrammen Erfahrung in der kommunalen Koordinierung von Bildungsangeboten sammeln. Zudem ist das Kommunale Bildungsmanagement schon jetzt mit den wichtigen Zielgruppen dieses Koordinierungsprojektes gut vernetzt.
Schuldezernentin Elvira Garbes und Weiterbildungsdezernent Markus Nöhl sind zuversichtlich, dass die Bundesmittel und die ämterübergreifende Kooperation einen Schub für die Ganztagsbetreuung in Trier mit sich bringen: „Wir haben in Trier eine ausgeprägte Bildungslandschaft, ob auf städtischer Ebene oder in der Zivilgesellschaft, die in der Ganztagsbetreuung an den Grundschulen wertvolle Unterstützung leisten kann. Mit dem Programm sollen diese Partner zusammengebracht werden, um ein breites und qualitätsvolles Angebot für die Ganztagsbildung zu schaffen. Wir danken dem Bund und dem Europäischen Sozialfonds für die bewilligten Mittel.“ (Quelle: Stadt Trier)


















