LOHNSFELD/DONNERSBERGKREIS – Auf der Landstraße 401 bei Lohnsfeld ergeinete sich ein folgenschwerer Alleinunfall, der einen Großeinsatz der Rettungskräfte nach sich zog.
Eine 76-jährige Fahrerin war in Richtung Wartenberg-Rohrbach unterwegs, als sie im Bereich der Pulvermühle nach rechts von der Fahrbahn abkam. Nach dem Überfahren eines Schildes kollidierte der Pkw frontal und ungebremst mit einer Steinmauer. Durch die Wucht des Aufpralls erlitten die Fahrerin und ihr 80-jähriger Beifahrer schwere Verletzungen.
Komplexe Rettung und medizinische Erstversorgung
Die alarmierten Feuerwehren mussten technische Hilfsmittel einsetzen, um die eingeklemmten Insassen aus dem Fahrzeug zu befreien. Aufgrund der Schwere der Verletzungen kamen neben dem bodengebundenen Rettungsdienst auch ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Das Fahrzeug erlitt bei dem Aufprall einen wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Staatsanwaltschaft leitet Ursachenforschung ein
Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft weiterführende Maßnahmen eingeleitet. Ein Sachverständiger soll nun untersuchen, ob technische Mängel oder menschliches Versagen zu dem Unglück führten. In diesem Zusammenhang wurde das Wrack sichergestellt. Zudem wurde der Fahrerin auf richterliche Anordnung eine Blutprobe entnommen, um eine mögliche Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit zu prüfen.
















