KOBLENZ. Rund 150 Schülerinnen und Schüler haben in Koblenz gegen den neuen Wehrdienst und eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht demonstriert. Die Protestaktion ist Teil eines bundesweiten „Schulstreiks gegen Wehrpflicht“, zu dem Jugendliche in mehreren Städten aufgerufen hatten.
Auch einige Eltern und Großeltern schlossen sich dem Protest in der Innenstadt an.
Jugendliche ziehen durch Innenstadt
Die Demonstrierenden zogen mit Transparenten und Sprechchören durch die Koblenzer Innenstadt. Dabei riefen sie unter anderem:
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„Nie, nie, nie wieder Wehrpflicht“
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„Hoch mit der Bildung, runter mit der Rüstung“
Mitorganisator Leo Reinemann, selbst Abiturient, erklärte laut dpa, Ziel der Aktion sei es, den politischen Druck gegen eine mögliche Rückkehr der Wehrpflicht aufrechtzuerhalten.
Bereits im Dezember hatten Schülerinnen und Schüler bundesweit gegen entsprechende Pläne protestiert.
„Keinen Bock auf Krieg“
Viele Jugendliche äußerten persönliche Sorgen.
Der 15-jährige Lennart sagte:
„Ich würde gern mein Leben leben, ohne in Tarnfarben herumzumarschieren.“
Er wolle weder zur Bundeswehr noch in einen möglichen Krieg. Auch militärische Ausbildung schrecke ihn ab.
„Der Gedanke macht mir Angst“
Auch Luisa (15) äußerte ihre Sorgen:
„Mir macht das schon Angst.“
Sie wolle weder selbst zur Bundeswehr noch, dass Familienmitglieder eingezogen werden. Statt mehr Geld für Aufrüstung fordern viele der Demonstrierenden stärkere Investitionen in Bildung.
Wehrdienstgesetz bereits beschlossen
Seit Anfang 2026 gilt das neue Wehrdienstgesetz in Deutschland.
Der Dienst bleibt aktuell freiwillig. Sollte die Zahl der Freiwilligen jedoch nicht ausreichen, steht laut Bundesregierung eine mögliche Reaktivierung der Wehrpflicht im Raum.
Die Wehrpflicht war in Deutschland 2011 ausgesetzt worden. Hintergrund der aktuellen Debatte sind unter anderem die veränderte Sicherheitslage in Europa und neue Nato-Planungen.


















Und wieder ein Tag Schule geschwänzt. Vor Allem die Mädchen haben es nötig zu demonstrieren, da sie als erste eingezogen würden ! 🙂
Mann, mann, wer hat die Kiddies so erzogen, bzw manipuliert ?
Schüler und Studenten demonstrieren meist links oder grün, wenn Sie dann nach der Ausbildung Karriere machen, wählen sie rechts. 🤷♂️
Was für ein Schwachsinn… außer wenn man den Mangel an Bildung bei den Personen bedenkt. Das wäre die einzige Erklärung, die diese Richtung als „Lösung“ betrachten würde.
Nichtsdestotrotz: Bildung allein hilft nicht gegen Aggressoren von außen und stellt auch keine Verteidungsmöglichkeit dar, wenn wieder unrechtmäßig einmarschiert wird.
Auf dem ersten Transparent, welches man im Fernsehen sah, war der Schriftzug „Antifa“ zu lesen. Alles klar. Und wenn ich die Statement dieser coolen No-Future-Generation höre, wird mir übel. „Der Staat hat uns nicht gefragt, was wir wollen. Ich ziehe doch nicht für DIESEN Staat in den Krieg. Der hat für uns jungen Leute doch nichts getan“ usw. usw.usw. Und wenn ein Vater öffentlich schwadroniert, dass er seine Söhne nicht hergibt für so etwas, dann ist dann schon bedenklich. Sonst fragen die Herrensöhne doch auch nicht danach, was der Alte sagt. Andere „Dumme“ sollen die Köpfe hinhalten für die Söhnchen der Feiglinge. Ich war früher Wehrpflichtiger und lebe immer noch. Es gab damals, wie heute vorgesehen, auch die Möglichkeit der Verweigerung. Dafür musste man eben einen Ersatzdienst für die Allgemeinheit leisten. Das stinkt offensichtlich der heutigen bunten, woken, vielfältigen Jugend. Verweigern ja, Ersatzdienst nein………….
ok… sich aber dann beschweren wenn das Land angegriffen wird und keiner es verteidigen kann…
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Warum „Dienst an der Waffe“ viel besser ist als CS:GO oder PUBG:
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– Kevin (ehemaliger Global Elite, jetzt Rekrut)