Rock am Ring: Der Metal-Gruß und seine vielen Bedeutungen

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eigt die Hörner, fordern viele Bands ihre Fans im Publikum auf. Foto: Thomas Frey/dpa

NÜRBURG – Bei Rock am Ring am Nürburgring in der Eifel hebt in diesen Tagen fast jeder die Hand zum Metal-Gruß.

Die Geste, bei der Zeigefinger und der kleine Finger von der Faust abgespreizt werden, ist in der Metal- und Rock-Szene seit vielen Jahren üblich. Bereits 1977 war Kiss-Bassist Gene Simmons auf einem Album-Cover damit zu sehen. Das auch als «Teufelsgruß», «Metal Fork» oder «Pommesgabel» bezeichnete Handzeichen hat aber noch ganz andere Bedeutungen.

In Italien sollten Metal-Fans lieber vorsichtig damit umgehen, denn ein nett gemeinter Gruß kann schnell ins Auge gehen. Die «mano cornuta» (gehörnte Hand) gilt dort als vulgäres Zeichen. Sie steht etwa für Untreue und markiert die jeweilige Person als «gehörnt», auf die sie gerichtet oder hinter der die Hand erhoben wird. Die Geste ist zudem ein Markenzeichen des American-Football-Teams «Texas Longhorns». Fans symbolisieren damit den Longhorn-Stier, das Maskottchen der Mannschaft.

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