Freundliches Publikum: So fällt die vorläufige Polizeibilanz für Rock am Ring aus

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Polizei bei Rock am Ring. Foto: Thomas Frey/​dpa

KOBLENZ. Wenn innerhalb weniger Tage eine Menschenmenge ihren vorübergehenden Lebensmittelpunkt für ein Wochenende in die Eifel verlegt, dann ist es wieder soweit… Rock am Ring steht an.

Auch in diesem Jahr waren es laut Veranstalterangaben wieder rund 90.000 Menschen, die die „Grüne Hölle“ zum Mekka der Rockfans machten. Die vorläufige polizeiliche Bilanz fällt am Sonntagabend positiv aus. Ein freundliches Publikum, dass sich überwiegend an die Regeln gehalten hat und trotzdem ausgelassen feiern konnte.

Veranstaltungsbedingte polizeiliche Einsätze waren die Ausnahme, lassen sich aber bei solchen Veranstaltungen nie komplett vermeiden. Bislang waren 15 Körperverletzungsdelikte und 12 Diebstahlsdelikte zu verzeichnen, nur wenige mehr als im Vorjahr. Knapp 30 meist kleinere Verkehrsunfälle bedeuten ebenfalls eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Insofern kann die Polizei zumindest vorläufig zufrieden sein.

So sieht es auch der Einsatzleiter und Leiter der Polizeidirektion Mayen, Kriminaldirektor Ralf Durben: „Wenn sich die Zahlen der polizeilichen Maßnahmen bis Montagabend nach der Abreise nicht noch deutlich erhöhen, sind wir zufrieden. Das zeigt uns, dass die mit dem Veranstalter und den beteiligten Behörden abgestimmten Maßnahmen gegriffen haben. Ich hoffe, dass alle Besucherinnen und Besucher wohlbehalten nach Hause kommen.

Wie in jedem Jahr kündigt die Polizei Abfahrtskontrollen an. Auch das ist eine Maßnahme, die letztendlich der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dient.

Und schon in zwölf Monaten wird es voraussichtlich wieder eine „Großstadt“ sein, die für Rock am Ring 2027 entsteht. (Quelle: Polizeipräsidium Koblenz)

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