TRIER/A64 – Ein junger Mann aus Trier wandte sich am Mittwochnachmittag mit einem ungewöhnlichen Anliegen an die Bundespolizei. Er suchte Unterstützung für einen Heiratsantrag, der seiner Meinung nach so außergewöhnlich wie seine Partnerin sein sollte.
Fingierte Personenkontrolle auf der BAB 64
Die Einsatzkräfte der Bundespolizei Trier und Kassel willigten ein und führten auf der BAB 64 eine scheinbare Routinekontrolle durch. Die betroffene Autofahrerin zeigte sich verständlicherweise nervös, als sie zur Überprüfung ihrer Dokumente aussteigen musste.
In diesem Moment wechselte die Situation von einer amtlichen Amtshandlung zu einem privaten Ereignis: Ihr Partner erwartete sie bereits kniend mit einem Ring.
In 38 Dienstjahren nicht erlebt
Der angehende Bräutigam sei kein Kollege gewesen, berichtete ein Sprecher der Bundespolizei, sondern ein ganz normaler Trierer Bürger. Der habe vor einigen Wochen angerufen und gefragt, ob eine fingierte Kontrolle möglich sei. Sie war es und wurde dann in die Tat umgesetzt – mit gutem Ausgang im Zelt der Grenzkontrollstelle. Er sei im 38. Dienstjahr, aber so etwas habe er noch nie gehabt, sagte der Sprecher der Bundespolizei schmunzelnd.
Und warum wählte der Mann einen solchen Weg für den Antrag? «Eine außergewöhnliche Frau verdient einen außergewöhnlichen Heiratsantrag», erklärte er laut Bundespolizei.
Erfolgreicher Antrag und Dank an die Beamten
Nachdem die junge Frau den Antrag angenommen hatte, kamen die bis dahin versteckten Trauzeugen zur Gratulation hinzu. Der künftige Ehemann bedankte sich herzlich bei den Einsatzkräften für die unkonventionelle Hilfe. Das Paar plant seine Hochzeit für das Frühjahr 2026.














