25 Gramm erlaubt – aber nur im Inland! Das droht bei Cannabis-Einfuhr nach Deutschland

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Foto: dpa / Symbolbild

Mainz. Seit dem 1. April 2024 gilt in Deutschland das neue Konsumcannabisgesetz (KCanG). Damit wurde der private Besitz von Cannabis für Erwachsene teilweise legalisiert. Doch was genau ist erlaubt – und wo drohen weiterhin Geld- oder Freiheitsstrafen?

Bis zu 25 Gramm erlaubt – aber nur im Inland

Personen ab 18 Jahren dürfen bis zu 25 Gramm Cannabis zum Eigenkonsum außerhalb ihrer eigenen Wohnung oder ihres gewöhnlichen Aufenthaltsortes besitzen. Damit soll der private Konsum klar geregelt werden.

Doch Vorsicht: Anbau, Besitz und Konsum sind nur innerhalb der Bundesrepublik Deutschland legal – und auch nur im gesetzlich festgelegten Rahmen.

Keine Chance an der Grenze: Einfuhr bleibt strafbar

Besonders wichtig für alle, die ins Ausland reisen: Eine Ein-, Aus- oder Durchfuhr von Cannabis bleibt streng verboten. Das gilt auch für kleine Mengen, die für den Eigenbedarf gedacht sind. Mehr Rheinland-Pfalz News

Die Bundespolizei und das Hauptzollamt weisen darauf hin:
👉 Wer Cannabis über die Grenze mitnimmt, riskiert strafrechtliche Konsequenzen – von hohen Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen.

Ausnahme: Cannabis als Arzneimittel

Etwas anders sieht es bei Cannabis auf Rezept aus:

  • Voraussetzung ist eine ärztliche Bescheinigung, die vor Reiseantritt von einer amtlichen Stelle (z. B. Landesgesundheitsbehörde) beglaubigt werden muss.

  • Die Bescheinigung gilt maximal 30 Tage und muss für jedes Medikament einzeln ausgestellt werden.

  • Reisende müssen zudem die nationalen Bestimmungen des Ziellandes beachten – nicht jedes Land erlaubt die Mitnahme von medizinischem Cannabis.

Fazit

Während der private Konsum in Deutschland seit April liberaler geregelt ist, bleiben die Grenzen ein absolutes Tabu. „Freimengen“ bei der Einfuhr gibt es nicht – wer Cannabis mit ins Ausland nimmt, verstößt gegen das Gesetz.


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3 Kommentare

  1. Ja mit dem Cannabisgesetz haben sich unsere Politiker selbst übertroffen. Bis 2024 hat jedes Bundesland eine andere Menge für den privaten Besitz geduldet. Im Norden mehr, im Süden weniger. Jetzt ist das einheitlich auf 25g beschränkt. Doch wo kommt es her? Einfuhr ist illegal. Mehr Menge ist illegal, verkaufen in illegal, Selbstanbau bei mehr als drei Pflanzen ist illegal, Cannabis- Clubs dürfen nur begrenzt Mitglieder haben und auch nur für diese Weed züchten, diese müssen sich dann aber auch registrieren lassen und können im Falle einer erneuten Gesetzesänderung sofort schuldig gesprochen und verknackt werden. Ein Gesetz für die Tonne.
    Vielleicht sollten die Verantwortlichen auch mal was rauchen ,statt sich auf einem organisierten Massenbesäufnis a’la Oktoberfest oder Stuttgarter Wasen, das Hirn wegzusaufen. Nur so ne Idee.😉

  2. Cannabis: ein interessantes und kontroverses Thema. Es dokumentiert das elementare Bedürfnis nach berauschenden Substanzen.

    Die Frage die sich mir immer wieder stellt: sollte man nicht jedem souveränen Mneschen selbst die Enscheidung überlassen ob er sich lieber mit Alkohol oder anderen Substanzen berauscht? Damit kommen wir der eigentlichen Problematik immer näher.

    Die entscheidenden Fragen sind: braucht das prinzipiell vernunftbegabte Wesen Mensch immer irgendwelche Instanzen, Institutionen – also andere Menschen – die ihm vorschreiben was er zu tun oder zu lassen hat??? Gibt es nicht die freie Entscheidung des Einzelnen solange sie nicht unmittelbar die Interessen oder Belange anderer Menschen berühren ???? Ist es in Ordnung dass sich Menschen legal mit der volkswirtschaftlich verherrenden Droge Alkohol kaputt saufen können, der Konsum von Cannabis aber verteufelt wird ?????

    Worauf will ich hinaus? Mir geht es darum dass wir in persönlichen Lebensbereichen permanent von irgendwelchen Leuten restriktiv mit Vorschriften, Verordnungen u.s.w. in unserer Lebensführung bevormundet, also eingeschränkt werden.

    Ich will das Prinzip für schlichtere Gemüter verständlicher machen. Uns wird permanent erklärt dass wir im Zeitalter der Klimaapokalypse leben. Das Spurengas CO2 ist nach den Verlautbarungen unserer Herrschenden und deren Verkündern der Wissenschaft die Hauptursache dafür.

    Ich verweise auf einen früheren Beitrag von mir unter

    https://lokalo.de/artikel/355841/rheinland-pfalz-windenergie-bleibt-meilenweit-hinter-dem-ziel-zurueck/

    Ähnlich wie bei der Cannabis Problematik könnte ( und sollte!!!) unsere herrschenden Elite folgende Überlegung anstellen. Bestimmte Lebensmittel wie Bohnen, Linsen, Erbsen ( in Form von Suppen) führen dazu dass die Konsumenten eine verstärkte Neigung zum Pupsen aufweisen. Fakt ist: der CO2 Ausstoss wird damit drastisch erhöht. Jeder vernünftige Mensch der den offiziell anerkannten wissenschaftlichen Publikationen folgt erkennt die daraus resultierende Gefahr fü unser Weltklima.

    Es kann also nur eine Konsequenz geben: Linsen, Bohnen, Erbsen konsequent verbieten oder den Konsum über eine entsprechende CO2 Bepreisung entsprechend zu erhöhen und damit das Weltklima schützen. Ist der Gedankengang falsch ???? Unlogisch ????

    Sollte man also den Menschen auch vorschreiben ob sie überhaupt noch Bohnensuppe essen dürfen? Darf man generell die Frage stellen, ob wir nicht einen Grad der Bevormundung erreicht haben, der einmal hinterfragt werden sollte ?????ß

    Diese hochwichtigen Fragen eignen sich doch wunderbar dazu sich damit am Wochenende intensiver zu beschäftigen. In diesem Sinne ein wunderbares Wochende für alle Mitforisten und das tolerante Loklaoteam!

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