LUXEMBURG. In Luxemburg haben heftige Regenfälle und Überschwemmungen in der Nacht zahlreiche Einsätze der Rettungskräfte ausgelöst. Bis zum Morgen habe es knapp 300 Einsätze gegeben, mehr als 800 Mal sei der Notruf 112 gewählt worden, teilte die Einsatzleitung in einer ersten Bilanz mit.
21 Gemeinden seien von Folgen des Unwetters betroffen gewesen. Es seien in der Nacht «außergewöhnlich hohe Niederschlagsmengen» gemessen worden: Spitzenwerte lagen demnach mit mehr als 100 Litern pro Quadratmeter in Livange und Mersch. Sieben Menschen wurden aus drei Fahrzeugen in Sicherheit gebracht. Verletzte gab es keine.
Die Straßen- und Brückenverwaltung sei knapp 50 Mal wegen Überschwemmungen, umgestürzter Bäume und Erdrutschen ausgerückt. Rund 50 Straßenabschnitte seien von den Unwettern betroffen, die meisten davon in der Umgebung von Luxemburg-Stadt.
Am Morgen waren rund 20 Straßen gemeldet, bei denen es Einschränkungen für den Verkehr gab. Am Vormittag sollte die Regenintensität nachlassen. (Quelle: dpa)















