Trier: Mehr Grün und Aufenthaltsqualität – Neue Bäume für den Paulusplatz

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Foto: google maps

TRIER. Wer sich mehr Grün und Aufenthaltsqualität in der Trierer Innenstadt wünscht, kann sich laut der Stadt Trier sich freuen: Der Paulusplatz soll kurzfristig mit Baumpflanzungen, Tischen und Bänken aufgewertet werden.

Möglich wird das durch eine Umschichtung von Mitteln aus dem Klimaschutz-Förderprogramm KIPKI.

Zehn neue Bäume in der Mitte des Paulusplatzes

Christian Thesen, Leiter der Abteilung StadtGrün, stellte die Pläne kürzlich im Ausschuss des Baudezernats vor. Demnach sollen auf der geschotterten Fläche in der Mitte des Paulusplatzes zehn neue Bäume gepflanzt werden. Bei deren Auswahl soll besonders darauf geachtet werden, dass sie widerstandsfähig gegenüber den Anforderungen des Klimawandels sind. Es ist vorgesehen, mehrere verschiedene Arten zu pflanzen, um das Risiko zu minimieren, dass sie den Stressfaktoren, denen sie in der Stadt ausgesetzt sind, nicht gewachsen sind.

Tische und Bänke zum Genießen der kleinen Oase

Sie dienen nicht nur als Schattenspender, sondern auch als Lebensraum und Nahrungsquelle für verschiedenste Organismen. So schaffen sie ein Stück ökologischer Infrastruktur mitten in der dicht besiedelten Altstadt. Damit die Menschen die kleine Oase genießen können, werden zwischen die Bäume drei Tisch-Bank-Kombinationen im aktuellen Trierer Stadtmöbeldesign platziert und drumherum Hochbeete mit weiteren Sitzgelegenheiten.

Die Kosten für das Projekt, das bis Anfang 2026 umgesetzt werden soll, schätzt StadtGrün auf 169.000 Euro. Geplant ist die Verwendung von Mitteln aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) der Landesregierung, die ursprünglich für den Viehmarktplatz vorgesehen waren. Dessen Begrünung ist jedoch deutlich aufwendiger und soll laut Stadtratsbeschluss in einem gesonderten Projekt bearbeitet werden.

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