Wasserstände am Rhein nach Regen in RLP & NRW wieder etwas höher

Die Wasserstände lagen in den vergangenen Tage teils kritisch niedrig. Doch je mehr es regnet, desto mehr steigen die Pegelstände am Rhein wieder.

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Ein Schubverband passiert die Zollburg Pfalzgrafenstein am Mittelrhein bei Kaub (Luftaufnahme mit einer Drohne). Foto: Thomas Frey / dpa / Archiv

KÖLN/BINGEN. Nach den Niederschlägen der vergangenen Tage haben sich die Wasserstände am Rhein in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wieder leicht erhöht. Noch gibt es Einschränkungen bei der Binnenschifffahrt.

In den nächsten Tagen soll es aber in Nordrhein-Westfalen zum Teil stark regnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagte. Die Pegelstände sollen damit weiter steigen. In Köln wurde laut Wasser- und Schifffahrtsamt (WSV) am Donnerstagmorgen ein Pegelstand von 1,49 Meter gemessen, was einer Fahrrinnentiefe von etwa 2,65 Metern entspricht. Größere Schiffe können bei diesem Wasserstand nach früheren Angaben des Amtes nur noch mit etwa der halben Ladung fahren. Schon am Karfreitagmorgen wird laut dem WSV-Informationsdienst Elwis in Köln aber ein gestiegener Pegelstand von 1,60 Metern erwartet, am Samstag 1,82 und am Sonntag 2,07 Meter.

Kritischer Grenzwert in Kaub wieder klar übertroffen

An der besonders flachen und damit für die Binnenschifffahrt schwierigen Mittelrheinpassage bei Kaub (Rheinland-Pfalz) war der Pegelstand am vergangenen Sonntag (13.4.) unter den kritischen Grenzwert von 78 Zentimeter gefallen – ein Grenzwert, der massive Einschränkungen für die Schifffahrt bedeutet. Am Donnerstagmorgen lag der Pegel aber bereits wieder bei 88 Zentimetern und sollte laut Elwis bis Sonntagfrüh auf 1,18 Meter steigen.

Einschränkungen bei der Lademenge bringen Mehrkosten, weil Unternehmer für ihre benötigte Fracht mehrere Schiffe buchen müssen. Der zusätzliche Frachtraum wird außerdem wegen der größeren Nachfrage am Markt teurer, wie Fachleute vorrechnen. (Quelle: dpa)

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