BERLIN. Ein verspäteter Koffer hat den rheinland-pfälzischen CDU-Politiker Florian Bilic vor der konstituierenden Sitzung des Bundestags in arge Kleidungsnot gebracht.
Der Pirmasenser war am Montag von Saarbrücken nach Berlin geflogen, sein Gepäck kam allerdings nicht in der Hauptstadt an. Auch die Ankündigung, das Gepäck werde bis zum Abend nachgeliefert, erfüllte sich nicht. So drohte dem 31-Jährigen ein Premierengang als Abgeordneter ins Reichstagsgebäude ohne Krawatte.
Ein Südpfälzer half aus: Thomas Gebhart (CDU) lieh seinem Landsmann einen seiner Halsbinder. So erschien Bilic doch noch mit Krawatte zu seiner Premiere. Der Koffer sei mittlerweile angekommen, teilte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch mit. «Alles in allem wurde der Tag für Herrn Bilic noch ein Stück unvergesslicher.» Über die Verspätung hatte zuvor «Die Rheinpfalz» berichtet.
















Wow und in China fällt ein Sack Reis um
Ein verspäteter Koffer mag zwar ein Ärgernis sein, aber dank der herzerwärmenden Hilfsbereitschaft innerhalb der CDU wurde daraus eine Geschichte, die uns allen zeigt, dass Politik eben doch etwas mit Menschen zu tun hat.Einfach wunderbar!!!!
Dieser Vorfall lehrt uns, dass selbst kleine Dramen wie ein verlorener Koffer zur grossen Erzählung über menschliche Verbundenheit und Mitgefühl werden können. Es ist beruhigend zu wissen, dass unsere gewählten Repräsentanten nicht nur die grossen Fragen der Zeit im Blick haben, sondern auch die kleinen Sorgen des Alltags teilen. Geht es denn den vielen Mitlesern nicht auch so????
Wichtig ist die in dem Artikel quasi versteckte Botschaft die viele eventuell im Zeitalter der Informationsflut nicht richtig wahrnehmen. In Zeiten, in denen sich sehr viele Personen fragen, ob deren Volksvertreter wirklich für sie da sind, beweist dieser Vorfall einmal mehr ihre uneingeschränkte Einsatzbereitschaft und Emphatie. Wer würde nicht gerne wissen, wie viele unerzählte „Menscheleien“ im Kleinen tagtäglich in den heiligen Hallen des Bundestags vollbracht werden?
Eine weitere wichtige Kernbotschaft: am Ende triumphierte die Tugend der Seriosität, gestützt durch die Solidarität eines Parteifreundes. Das zeigt: Die CDU steht für Tradition und Stil – selbst wenn letzterer aus der Not geboren ist – und konsequent für konservative Werte mit Mitgefühl, Gerechtigkeit, Wahrheit aber auch Konsequenz.
Gerade der letzte Aspekt wird natürlich immer wichtiger, denn die Kräfte des Bösen müssen konsequent bekämpft werden.