
NAMBORN. Es hätte in einer Katastrophe enden können: Am heutigen Abend entgleiste ein Regionalexpress auf der Strecke zwischen Saarbrücken und Frankfurt am Main. Über 100 Menschen waren im Zug, als das Unglück passierte. Was geschah?
Kurz vor 18 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn in Karlsruhe der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken: Ein Regionalexpress (RE 3) ist bei Namborn von den Gleisen gesprungen! Ursache des Dramas: abrutschende Erdmassen und Geröll, die sich von einem Hang in Gleisnähe lösten und den Zug entgleisen ließen.
Sofort wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Unglücksstelle geschickt. Die Bundespolizei, unterstützt von der saarländischen Polizei und Rettungskräften, war schnell vor Ort, um die Evakuierung der Passagiere zu organisieren. Doch die gute Nachricht: Trotz der Dramatik gab es keine Schwerverletzten! Lediglich der Zugführer erlitt leichte Schürfwunden – ein echtes Wunder bei diesem Unfall.
Die über 100 Passagiere kamen mit dem Schrecken davon und wurden von den Rettungskräften betreut. Die Bahnstrecke bleibt jedoch bis auf weiteres gesperrt, während Experten die Schäden untersuchen und der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken versucht, den genauen Hergang des Unfalls zu klären.
Während die Bergungs- und Ermittlungsarbeiten noch andauern, atmen alle Beteiligten erleichtert auf: Ein schwerer Unfall – aber keine schweren Verletzungen!
(Quelle: Bundespolizei)