RLP: Mehr Schutz gegen Afrikanische Schweinepest durch weiteren Elektrozaun

Um die Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern, werden mehrere Elektrozäune gebaut. Für Menschen ist die Afrikanische Schweinepest ungefährlich.

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Die Schutzzäune gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest werden vielfach beschäftigt und zerstört. Foto: Christoph Schmidt / dpa / Archiv

MAINZ. Zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest ist ein weiterer Elektrozaun entlang der Autobahn 63 von Nieder-Olm in Richtung Mainz gebaut worden. In den nächsten Tagen soll es zudem den Bau eines Elektrozaunes am Rhein entlang von Nierstein aus in Richtung Mainz geben, teilte das Veterinäramt des Landkreises Mainz-Bingen mit.

Die Zäune sollen mutmaßlich infizierte Wildschweine daran hindern, das Virus aus der Region zu tragen und damit die Tierseuche weiterzuverbreiten. Mitte Juni war die Afrikanische Schweinepest im südhessischen Kreis Groß-Gerau ausgebrochen. Sowohl im Landkreis Mainz-Bingen als auch im Nachbarlandkreis Alzey-Worms waren mehrere tote Wildschweine gefunden worden, bei denen die Krankheit festgestellt wurde. Die Afrikanische Schweinepest verläuft bei Haus- oder Wildschweinen fast immer tödlich, für Menschen ist die Viruserkrankung ungefährlich.

Beim Zaunbau arbeite das Veterinäramt eng mit dem Umweltministerium zusammen, das den Bau der Zäune finanziert, teilte die Behörde mit. Zum Schutz vor einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest war bereits von der Autobahn GmbH ein Wildschutzzaun entlang der Autobahnen 60 und 63 bei Mainz angeordnet worden. (Quelle: dpa)

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