Signal an Zuwanderer: Saarland tritt „Koalition gegen Diskriminierung“ bei

Das Saarland ist jetzt einer «Koalition gegen Diskriminierung» beigetreten - wie zuvor andere Bundesländer auch schon. Was ist das Ziel des Bündnisses?

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Anke Rehlinger (SPD), saarländische Ministerpräsidentin, gestikuliert bei einem Interview. Foto: Oliver Dietze/dpa

SAARBRÜCKEN. Das Saarland ist als 13. Bundesland der «Koalition gegen Diskriminierung» beigetreten. Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) und die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, unterzeichneten am Donnerstag eine entsprechende Absichtserklärung in Saarbrücken.

Ziel des Bündnisses sei, «mehr Aufmerksamkeit für wachsende Diskriminierung zu schaffen und für Diskriminierung zu sensibilisieren», teilte die Staatskanzlei des Saarlandes mit. Im Fokus stehe auch die Beratung und der Schutz von benachteiligten und von Diskriminierung betroffenen Menschen. So sollen nach und nach zentrale Anlaufstellen samt Ansprechpartner in den Kommunen eingerichtet werden.

«Wir arbeiten darauf hin, dass Menschen nicht mehr aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder Geschlechtsidentität benachteiligt werden», teilte Rehlinger mit. «Behinderung, Krankheit, oder Alter dürfen genauso wenig zu ungleicher Behandlung führen wie Religion und Weltanschauung oder Sexualität.»

Für Arbeits- und Sozialminister Magnus Jung (SPD) sei der Beitritt des Saarlandes auch «ein klares Zeichen an zugewanderte Fach- und Arbeitskräfte sowie weitere gesellschaftliche Gruppen, dass sie im Saarland willkommen geheißen werden». Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hatte die «Koalition gegen Diskriminierung» im Jahr 2011 ins Leben gerufen. (Quelle: dpa)

4 Kommentare

  1. Dieses Signal, Frau Rehlinger, senden Sie bitte
    auch in Richtung unserer Gäste…, die sich hier, als
    solche benehmen sollten..

    Achtung vor Frauen, Menschen jüdischen Glaubens,
    Homosexuellen…,
    dem Eigentum Anderer gegenüber etc. etc…

    Damit haben Sie wohl ungleich mehr zu tun, als
    Ihnen lieb ist…

    • Aber Herr Weber, rot-grüne Politiker und diese Frau Ataman sorgen sich offensichtlich nur um das Wohlergehen derer die überwiegend seit 2014 in unser Land gekommen sind. Trotz Vollversorgung in allen Bereichen von diesen Leuten zu verlangen sich wenigstens an Gesetze zu halten wird von Ataman und Co als Rassismus dargestellt und die stark zunehmenden skandalösen Übergriffe auf jüdische Mitbürger werden toleriert, man muss sich schämen…

  2. Man sollte den öffentlichen Gebrauch der Begriffe „Ungläubige“ und „unrein“ (in Bezug auf Menschen) in Wort und Schrift verbieten. Diese Worte sind nämlich – im Gegensatz zu rein beschreibenden Ausdrücken wie „Flüchtling“, „Migrant“ oder „Schwarzer“ explizit menschenverachtend gemeint. Fakt ist, dass die dahinter stehenden Vorstellungen in den einschlägigen Kulturkreisen (Afghanistan, Pakistan, Ägypten, Iran, 7.Oktober 2023 Gaza/Israel…) wiederholt zu Pogromen und Lynchjustiz führen. Oder sogar zu Völkermord wie in Syrien/Irak.

    Aber in 2 Jahren haben wir hoffentlich eine Bundesregierung die bei diesem Thema endlich einmal klar Schiff macht.

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