Einigung bei Tarifgesprächen im kommunalen Nahverkehr in Rheinland-Pfalz

Nach mehreren Gesprächsrunden und Protestaktionen wird ein Durchbruch erzielt. Von dem Ergebnis profitieren rund 1800 Beschäftigte.

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ/TRIER. Bei den Tarifverhandlungen im kommunalen Nahverkehr in Rheinland-Pfalz hat es eine Einigung gegeben.

Die Gewerkschaft Verdi und der kommunale Arbeitgeberverband Rheinland-Pfalz verständigten sich nach Angaben von Sprechern unter anderem auf Erhöhungen der Zuschläge für die Arbeit am Wochenende und an Feiertagen, eine Jahressonderzahlung sowie Schichtzuschläge.

Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit bis Ende des Jahre 2025, teilte der Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands, Markus Sprenger, am Donnerstag in Mainz mit.

Für rund 1800 Beschäftigte gelten die neuen Regelungen. Vor der Einigung hatte es vielfältige Protestaktionen gegeben. Zuvor hatte der private rheinland-pfälzische Radiosender RPR1 darüber berichtet.

Im Tarifkonflikt im privaten Omnibusgewerbe gehen die Proteste derweil länger als erwartet weiter. Die Gewerkschaft verdi hatte heute verkündet, den Streik, der diesen Sonntag zu Ende sein sollte, um eine weitere Woche bis zum 24. März zu verlängern. Die Gewerkschaft fordert hier bei den Verhandlungen 500 Euro mehr Lohn und eine Einmalzahlung von 3000 Euro für die Beschäftigten.

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