Dreyer in Esch/Alzette: Großregion ist einzigartiger Kooperationsraum im Herzen Europas

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Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

ESCH/ALZETTE. Der neue luxemburgische Außenminister und Minister für die Großregion, Xavier Bettel, hat heute die Exekutive des Gipfels der Großregion zu einem Treffen im Haus der Großregion in Esch/Alzette eingeladen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer nahm als Gipfelpräsidentin teil.

„Die Großregion ist ein einzigartiger Kooperationsraum im Herzen Europas, in dem wir länder- und staatenübergreifend zusammenarbeiten und gemeinsame Herausforderungen angehen. Das Haus der Großregion verleiht diesem gemeinsamen Handeln besonderen Ausdruck, indem es Raum für Dialog, Austausch und Zusammenarbeit bietet. Als derzeitige Gipfelpräsidentin sehe ich es als meine Aufgabe, diese Strukturen zu nutzen und weiter zu stärken, um die gemeinsamen Interessen in der Großregion voranzutreiben.“ Das hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute im luxemburgischen Esch-sur-Alzette betont.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankte dem neuen luxemburgischen Außenminister Xavier Bettel für die Anregung des Treffens, bei dem, neben dem Austausch über die aktuellen Herausforderungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die im Haus der Großregion angesiedelten Strukturen im Mittelpunkt standen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Die enge Verbindung zwischen Rheinland-Pfalz und Luxemburg ist ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit. Unsere Länder teilen nicht nur eine gemeinsame Grenze, sondern auch gemeinsame Interessen und Werte. Wir haben bereits in vielen Bereichen erfolgreich zusammengearbeitet – sei es in der Wirtschaft, der Bildung oder im Umweltschutz. Ich bin überzeugt, dass wir durch unser enges und vertrauensvolles Verhältnis weitere Erfolge erzielen können, die unseren Bürgern und Bürgerinnen zugutekommen.

Die rheinland-pfälzische Gipfelpräsidentschaft habe sich vor allem drei politische Schwerpunkte gesetzt: Energiesicherheit, Mobilität und Bevölkerungsschutz. „Damit wir hier Fortschritte erzielen, ist die noch bessere Vernetzung der Strukturen eine wichtige Aufgabe. Dabei steht das Haus der Großregion nicht nur für die Treffen der Arbeitsgruppen der Großregion, für Netzwerk-Sitzungen, für Sitzungen der Persönlichen Beauftragten des Gipfels, für Versammlungen des Verwaltungsrats und andere Zusammenkünfte zur Verfügung, wie zum Beispiel auch alle Sitzungen der Lenkungs- und Begleitausschüsse des INTERREG-Programms,“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter.

Im Haus der Großregion arbeiten auch das EVTZ-Gipfelsekretariat der Großregion, der gemeinnützige Verein EuRegio SaarLorLux+, das Städtenetzwerk QuattroPole (Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier), das Gemeinsame Sekretariat des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Großregion (WSAGR) und nicht zuletzt die Vertretung der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei. „Rheinland-Pfalz unterhält als einziger Partner der Großregion ein eigenes Büro mit einer ständigen Vertretung im Haus. Wir sind so direkt in die gemeinsame Arbeit eingebunden“, so die Ministerpräsidentin. (Quelle: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz)

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