Betrunken, berauscht, gefälschte Kennzeichen, keinen Führerschein: Freitag, der 13. für Fahrer bei Kontrolle

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Eine Polizistin hält eine Winkerkelle in der Hand. Foto: Guido Kirchner/dpa/Symbolbild

BINGEN. Kein Führerschein, das Auto nicht angemeldet und nicht versichert, Kennzeichen gefälscht – und dann auch noch angetrunken und berauscht: Ein 26-Jähriger hat sich bei einer Spritztour in Bingen gleich mehrfach Ärger eingehandelt.

Wie die Polizei in einer Mitteilung mit dem vielsagenden Titel «Freitag, der 13. für Fahrer in Bingen» berichtete, stoppten Beamte am Freitagnachmittag einen Autofahrer, der mit auffälliger Fahrweise und erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrzeug bereits außer Betrieb gesetzt war und über keinen Versicherungsschutz verfügte. Mehr noch: Die angebrachten Kennzeichen waren der Polizei zufolge nie für das Fahrzeug ausgegeben worden.

Und selbst als der 26-Jährige dann zugab, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein, war die Liste der ihn erwartenden Strafverfahren noch nicht vollständig. Denn im Gespräch mit dem Mann rochen die Beamten Alkohol – ein freiwilliger Test ergab 0,56 Promille. Schließlich gab der Autofahrer auch noch an, Amphetamin zu konsumieren. Danach ging es zur Polizeiinspektion Bingen.

Das volle Programm

Gegen den 26-Jährigen wurden gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz – und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Alkohol und anderer berauschender Mittel.

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