«Pfälzer Grumbeere»: Positive Bilanz bei Frühkartoffelernte in Rheinland-Pfalz

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Arbeiter sortieren die Kartoffeln bei der Ernte.
Foto: dpa (Symbolbild)

NEUSTADT/WEINSTRAẞE. Die Erzeugergemeinschaft «Pfälzer Grumbeere» hat eine insgesamt positive erste Bilanz der diesjährigen Frühkartoffelernte gezogen.

Trotz höherer Kosten konnten die Verbraucherpreise zum Erntestart mit zwei Euro je Kilogramm auf dem Vorjahresniveau gehalten werden, wie die Organisation am Montag mitteilte. «Dies sorgte nicht nur in Hofläden und auf Wochenmärkten, sondern auch im Lebensmitteleinzelhandel für gute Absätze.» Bereits zum Start der Haupternte Mitte Juni sei man voll lieferfähig gewesen.

Die Anbaufläche lag demnach mit rund 4000 Hektar auf Vorjahresniveau. Auf Basis der Marktzahlen sei die Erntemenge von rund 90.000 Tonnen (2022) hingegen nicht ganz erreicht worden, hieß es.

Das Geschäft mit der Frühkartoffel bildet das wichtigste wirtschaftliche Standbein der meisten der 265 Mitglieder der «Pfälzer Grumbeere». Der in der Oberrheinischen Tiefebene beheimatete Erzeugerverband steht mit Mitgliedern in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen für das größte zusammenhängende Frühkartoffel-Anbaugebiet in Deutschland.

Der Vorsitzende der Erzeugergemeinschaft, Hartmut Magin, sprach von «toller Teamleistung». «Wir konnten die bundesweiten Verbraucher zeitnah und verlässlich mit den heiß ersehnten, ersten heimischen Frühkartoffeln beliefern», betonte Magin einer Mitteilung zufolge.

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