Bau von weltweit modernster Chipfabrik: «Großartiger Tag für das Saarland»

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Im Februar 2023 herrschte noch Feierstimmung in Ensdorf (von links): ZF-Chef Holger Klein, die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, Bundeskanzler Olaf Scholz und Gregg Lowe, Vorstandschef von Wolfspeed. Foto: Boris Roessler/dpa

SAARBRÜCKEN-ENSDORF. Mit dem Bau der Chipfabrik von Wolfspeed entsteht nach Aussage der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) die weltweit modernste Halbleiterfabrik im Saarland.

Eine solche Hochtechnologie-Ansiedlung mache das Saarland zu einem begehrten Standort der Elektromobilität in Europa, sagte Rehlinger am Mittwoch bei der Ankündigung von Wolfspeed in Ensdorf. Der US-Chiphersteller hatte zuvor den Bau einer großen Fabrik für Siliziumkarbid-Halbleiter auf dem Gelände eines früheren Kohlekraftwerks angekündigt.

«Diese Ansiedlung schlägt ein neues Kapitel in der Wirtschaftsgeschichte dieses Landes auf», sagte Rehlinger weiter. Mit dem Aufbruch in die Elektromobilität gelinge dem Saarland «ein Leuchtturm-Beispiel für erfolgreichen Strukturwandel einer ganzen Branche und damit unseren Landes». Mit der Ansiedlung sollten bis zu 1000 Arbeitsplätze entstehen. «Es ist ein großartiger Tag für das Saarland.»

Zu der Ankündigung von Wolfspeed waren auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) an die Saar gekommen. Rehlinger dankte, «dass die Bundesregierung im Strukturwandel fest an der Seite des Saarlandes steht».

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