„Schlampe“ und „Hurensohn“: Krankenhauspersonal beleidigt – Prozessbeginn in Trier

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Foto: Carsten Rehder / dpa / Archiv

TRIER. Am 2. Juni 2026 beginnt vor dem Amtsgericht Trier ein Strafprozess wegen versuchter räuberischer Erpressung in Tateinheit mit Körperverletzung, Beleidigung in zwei Fällen sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Beleidigung.

Die Staatsanwaltschaft Trier legt einem 21-jährigen, einmal einschlägig nach Jugendrecht vorbestraften Mann aus Trier zur Last, im August 2023 mit einer anderen Person versucht zu haben, einem Mithäftling mit Gewalt Zigaretten abzunehmen sowie im März 2024 im Krankenhaus sowohl das medizinische Personal als auch die herbeigerufenen Polizeibeamten beleidigt und ihnen Widerstand geleistet zu haben.

Im August 2023 soll der Mann zusammen mit einem weiteren Mittäter einen Mithäftling in der Jugendstrafanstalt Schifferstadt in eine Zelle gelockt, ihn dort mit dem Tod bedroht und ins Gesicht geschlagen zu haben, um ihn zur Herausgabe zweier Zigarettenpäckchen zu bewegen.

Im März 2024 soll der Mann einen Freund ins Krankenhaus begleitet haben. Dort soll er den Anweisungen des Personals nicht gefolgt sein, vielmehr die dort beschäftigten unter anderem als „Schlampe“ und „Hurensohn“ beleidigt haben.

In der Folge sei die Polizei gerufen worden. Der Mann habe sich gegenüber den Beamten aggressiv verhalten und sich gegen seine Festnahme gesperrt. Zudem soll er die Beamten beleidigt haben. (Quelle: Amtsgericht Trier)

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